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Toro Rosso: Brendon Hartley plötzlich besser als Pierre Gasly

Der hoch gelobte Youngster will sich nun mit dem Set-up seines krisengebeutelten Teamkollegen retten - Ob das ein Update funktioniert, ist nicht abschließend geklärt

(Motorsport-Total.com) - Verkehrte Welt bei Toro Rosso: Der von zahlreichen Problemen geplagte Brendon Hartley schlug seinem höher eingeschätzten Teamkollegen Pierre Gasly am Donnerstag im Freien Training zum Monaco-Grand-Prix (Formel 1 2018 live im Ticker) ein Schnippchen. Der Neuseeländer verbuchte Rang elf, der Franzose kam nur auf den 14. Platz. Grund sollen Balanceprobleme gewesen sein.

Pierre Gasly

Pierre Gasly sucht in Monaco noch nach dem richtigen Set-up für sein Auto Zoom

Obwohl Toro Rosso in Monaco mit überarbeiten Bremstrommeln und neuem Unterboden antritt, glaubt Gasly nicht an einen Zusammenhang. "Unser Update hat mit den Schwierigkeiten nichts zu tun", sagt er. Vielmehr hätten die Ingenieure aus den Daten einen positiven Effekt herausgelesen und dem würde er vertrauen. "Monaco ist nicht repräsentativ. Das macht Vergleiche so schwierig."

Um ein nervöses Heck an den Kurveneingängen in den Griff zu bekommen, soll Gasly am Samstag mit dem Set-up Hartleys fahren - der Stallgefährte fühlte sich deutlich wohler. Er hat die Hoffnung auf dem WM-Punkte nicht aufgegeben: "Es gibt für uns hier sicher etwas zu holen", betont Gasly und schielt auf Platz sieben: "Wir sind nicht weit weg, wenn man sich die Sektorzeiten anschaut."

Auf die Runde gesehen fehlen - gemessen an Hartley - weniger als zwei Zehntelsekunden auf Renault. Machbar, findet Gasly, hofft aber auf eine bessere Abstimmung: "Alles ist derart sensibel, dass Kleinigkeiten die Balance total verändern können." Hartley hofft, dass einfach alles so bleibt wie am Donnerstag, schließlich ist er nach eigener Aussage "sehr glücklich" mit dem STR13.

Er schielt auf den Einzug in Q3 und bemerkt nach seinem Unfall in Barcelona selbstironisch: "Ich sollte mich von Mauern fernhalten." Den Tipp hatte sich Gasly für das Freie Training zu Herzen genommen. "In Kurve 3 hätte es mich fast erwischt. Da landet man sofort in der Mauer, wenn man es übertreibt", pustet der Franzose durch, betont aber, dass ihm der Adrenalinkick in Monaco ein Lächeln auf das Gesicht zaubern würde: "Sowas habe ich noch nicht erlebt. Die Autos sind Biester."

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