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  • 26.11.2017 · 19:46

  • von Marko Knab

Stroll enttäuscht: "Wir waren gar nicht im Rennen"

Lance Stroll erlebt in Abu Dhabi ein Wochenende zum Vergessen: Eigene Fehler und Probleme beim Set-up kosten Williams ein besseres Ergebnis

(Motorsport-Total.com) - Lance Stroll hat die Formel-1-Saison 2017 mit einem schwachen Rennen beenden müssen. Auf Rang 18 und als letzter gewerteter Pilot kam der junge Kanadier ins Ziel. Während sein scheidender Teamkollege Felipe Massa auf Position zehn einen letzten Weltmeisterschaftszähler sammeln konnte, musste er ohne Punkte aus Abu Dhabi abreisen.

Lance Stroll, Romain Grosjean, Stoffel Vandoorne

Lance Stroll hatte im Rennen von Abu Dhabi alle Hände voll zu tun Zoom

"Das war heute kein gutes Rennen", fasst Stroll den enttäuschenden Abend zusammen. Nach einer guten Startphase entwickelte sich sein Rennen zunehmend zum Albtraum. Von Position 13 ging es für ihn nur noch rückwärts. "Ich hasse es, negativ zu sein. Aber dieses Wochenende hat einfach gar nichts funktioniert", äußert er sich tief enttäuscht.

Als Hauptgrund macht er dabei das Arbeitsfenster seiner Reifen aus. "Ich habe die Reifen einfach nicht ans Arbeiten bekommen. Damit war ich dort draußen einfach nur verloren", schildert er seine Probleme mit dem Williams FW40. "Wir waren gar nicht wirklich im Rennen", fällt sein vernichtendes Fazit damit aus.

Dabei trug Stroll auch selbst zu seinem Pech bei. Aufgrund zahlreicher Verbremser fing er sich mehrfach im Rennen Bremsplatten ein. Das Resultat waren drei Boxenstopps, von denen aber keiner eine Besserung mit sich brachte, wie er offenbart: "Wir haben dreimal gestoppt. Und trotzdem hat nichts funktioniert", zeigt er sich ratlos.


Fotostrecke: GP Abu Dhabi, Highlights 2017

Warum er unter diesen Problemen zu leiden hatte, kann der Kanadier nicht sagen. "Die beiden letzten Wochenenden waren zum Vergessen. Davor war alles in Ordnung. Wir müssen analysieren, was genau schiefgelaufen ist", mahnt er auch nach Ende der aktuellen Saison eine sorgfältige Herangehensweise an.

Dass es sich um ein grundsätzliches Problem beim Verständnis der Pirelli-Pneus handelt, scheint aus seiner Sicht klar. "Ich weiß, dass es mit den Reifen zu tun hat. Uns fehlt aber ein großer Batzen bei der Rundenzeit. Davor habe ich mich mit dem Auto wohlgefühlt", beschreibt er die Entwicklungen der vergangenen Rennen.

Ähnlich enttäuscht äußert sich auch Paddy Lowe, Technischer Direktor von Williams: "Es war ein ziemlich harter Nachmittag für Lance", klagt er. Dabei beleuchtet er auch die Hintergründe für Strolls drei Boxenstopps. Die Stopps des Youngsters waren demnach wohl den zahlreichen Verbremsern geschuldet.

"Er hatte einen großen Verbremser. Deshalb haben wir ihn früh hereingeholt. Danach ging es nur noch rückwärts für ihn", analysiert Lowe das Rennen aus Sicht von Stroll. "Bei den Positionskämpfen hatte er dann nochmal zwei große Verbremser. Das ist definitiv kein Wochenende, an das wir gerne zurückdenken", fällt auch sein Resümee sehr verhalten aus.

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