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Streithähne Vettel & Kwjat: Wiedersehen beim Sotschi-Start

Die beiden Kontrahenten aus China besetzen am Sonntag die vierte Startreihe, Vettel hat nach der "Aussprache" jedoch keine Bedenken - und verspricht gesunde Härte

(Motorsport-Total.com) - Der Strafversetzung für Sebastian Vettel wegen eines Getriebewechsels sei Dank: Beim Start zum Russland-Grand-Prix in Sotschi am Sonntag gibt es ein Wiedersehen der Streithähne des China-Rennens vor zwei Wochen, wenn der Ferrari-Star auf Startplatz sieben direkt neben Daniil Kwjat parkt. Der junge Russe, der Position acht belegen wird, treibt Vettel aber keine Schweißperlen auf die Stirn. "Dann bin ich auf der sauberen Seite. Ich muss mir keine Sorgen machen", flachst Vettel.

Sebastian Vettel

Augen zu und durch? Sebastian Vettel und Daniil Kwjat droht das nächste Duell Zoom

Neben einer ungeraden Startposition macht es dem Heppenheimer Mut, dass Kwjat zur Raison gefunden hätte - nachdem Vettel ihn für sein optimistisches, aber nicht übereifriges Manöver in Schanghai vor laufenden Kameras zusammengefaltet hatte. "Wir haben uns nach dem vergangenen Rennen lange genug ausgesprochen", sagt er über einen Streit, infolge dessen beide auf ihrem Verhalten beharrten: Vettel auf seiner deftigen Ansage, Kwjat auf seinem Überholversuch.

Zwietracht besteht zwischen den beiden früheren Red-Bull-Kaderkollegen ohnehin nicht - und in diesem Punkt sind sich die beiden ausnahmsweise einig. "Ich habe kein Problem mit ihm. Das gehört dazu und es liefert Gesprächsstoff", unterstreicht Vettel und tritt dafür ein, Emotionen in der oft als zu steril kritisierten Formel 1 zuzulassen. Die Piloten sollten auch mal laut werden dürfen: "Wenn wir immer ruhig wären, wäre es schade - dann gäbe es nichts, worüber man reden könnte."


Fotos: Sebastian Vettel, Großer Preis von Russland


Übrigens: Das heißt nicht, dass Vettel und Kwjat ihre Zweikämpfe demnächst mit Wattebäuschchen austragen. "Ich weiß, dass er alles geben wird. Bei mir sieht es genauso aus", rasselt der Deutsche bereits mit dem Säbel und fügt augenzwinkernd an: "Mal schauen, wer dann die Nase vorne hat."

Kwjat hatte versucht, Vettel in Schanghai in der Startkurve auf der Innenbahn zu überholen, wobei der Ferrari-Pilot die Lenkung aufmachte und seinen Teamkollegen Kimi Räikkönen abräumte und sein Auto havarierte. Wie "ein Torpedo" sei Kwjat in die Lücke geschossen, hatte Vettel im Funk beklagt und seinen Rivalen anschließend vor einem Millionenpublikum bei den Vorbereitungen zur Podiumszeremonie zur Rede gestellt. Sein Nachfolger im Red-Bull-Cockpit reagierte jedoch gelassen auf die Schelte des Ex-Weltmeisters.

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