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Stefan: Präsentation in der nächsten Woche

Der serbische Geschäftsmann Zoran Stefanovic untermauert seine Formel-1-Ambitionen erneut: Präsentation findet statt - Harte Worte in Richtung US F1

(Motorsport-Total.com) - Das Stefan-Team hat zwar die Technik von Toyota und offenbar auch alle notwendigen Strukturen für eine Teilnahme an der Formel-1-Weltmeisterschaft, doch fehlen nach wie vor Reifen und - noch viel wichtiger - die Starterlaubnis von der FIA. Teambesitzer Zoran Stefanovic gibt trotzdem längst noch nicht auf. Der Serbe will beim Saisonstart in Bahrain dabei sein. "Unsere Container sind mittlerweile in Bahrain angekommen", verkündet man auf der Internetseite des Teams.

Zoran Stefanovic

Zoran Stefanovic fährt starke Geschütze gegen die FIA und US F1 auf Zoom

Als Zeichen der Startbereitschaft hatte Stefan frühzeitig Material nach Manama geschickt. Ein klares Signal, dass man das offenbar tote Projekt US F1 sofort ersetzen könnte. "In der kommenden Woche werden wir der Presse unsere Autos präsentieren. Das sollte der letzte Hinweis darauf sein, dass man uns in Bahrain starten lassen sollte", heißt es vom Team. Am Dienstag soll das zweite Chassis ebenfalls parat sein. Am Mittwoch müssten die Autos nach Bahrain transportiert werden.#w1#

Da US F1 sicherlich nicht beim Saisonauftakt parat stehen wird, hofft Stefanovic darauf, den Startplatz der Amerikaner kurzfristig übernehmen zu können. "Wenn wir nicht die Chance erhalten, in Bahrain zu starten, und es gleichzeitig einige Teams nicht rechtzeitig schaffen, dann wird jemand in erheblicher Erklärungsnot sein", schickt man ein deutliches Signal in Richtung FIA. Der Automobilweltverband hat zwar erkannt, dass US F1 alles andere als bereit ist, doch will man den Startplatz offenbar nicht anderweitig vergeben.

Jacques Villeneuve

Jacques Villeneuve wird zu Wochenbeginn in Europa erwartet Zoom

"Die Träumer aus Amerika werden ihre Aktionen erklären müssen", schickt Stefanovic eine klare Botschaft über den Atlantik. Und weiter: "Mit voller Absicht schwächen sie die Formel 1 durch ihrer Träumereien und Märchen von Fortschritten. Erfolge erreicht man nicht durch Worte, sondern durch harte Arbeit." Stefan hat viel Vorarbeit geleistet. Mit Toyota einigte man sich über den Einsatz der für 2010 entwickelten Fahrzeuge, es wurden bereits rund 60 Fachleute eingestellt.

Auch bezüglich der Cockpitbesetzungen scheint nun alles klar. Kazuki Nakajima ist Teil des Deals mit Toyota und wird seinen Platz sicher haben. Als zweiter Mann soll Ex-Weltmeister Jacques Villeneuve viel Erfahrung mit einbringen. Der Kanadier hat zwar noch nicht unterschrieben, aber nach Informationen von 'Motorsport-Total.com' soll Villeneuve Anfang der Woche nach Europa fliegen und dann voraussichtlich an der Teampräsentation teilnehmen.

Stefan plant derzeit nur einen kurzen Rollout, bevor die Fahrzeuge dann nach Bahrain geflogen werden sollen. Wo dieser Testlauf stattfinden soll, steht noch nicht sicher fest. Da man keine Bridgestone-Reifen bekommen konnte, wird das Team womöglich auf die Pneus anderer Hersteller zurückgreifen. Zwei Marken würden sich derzeit anbieten: Avon und Michelin. Für kurze Testläufe sollten beispielsweise die Michelin-Reifen aus der A1GP-Serie durchaus geeignet sein.

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