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Sergio Perez beteuert: Habe Sirotkin nicht mit Absicht gerammt!

Sergio Perez will Sergei Sirotkin in Singapur nicht mit Absicht angefahren haben und gibt einen Fehler zu - Blockade-Manöver war eine Fehleinschätzung im Spiegel

(Motorsport-Total.com) - Sergio Perez betont, dass er Williams-Pilot Sergei Sirotkin in Singapur nicht mit Absicht gerammt habe. Der Mexikaner war seinem Konkurrenten beim vergangenen Rennen in die Seite gefahren, nachdem er ihn überholt hatte. Die Rennleitung sprach eine Strafe gegen Perez aus, und im Nachhinein musste sich der Racing-Point-Pilot mit Anschuldigungen auseinandersetzen, er habe Sirotkin absichtlich gerammt.

Sergei Sirotkin, Sergio Perez

Sergei Sirotkin und Sergio Perez kamen sich in Singapur etwas zu nah Zoom

"Vielleicht sah es von außen so aus, aber es hat mein Rennen ruiniert und ich hätte es nicht mit Absicht gemacht", sagt Perez. Stattdessen habe er einfach nicht gewusst, dass Sirotkin neben ihm war. Wie das sein kann, wenn er den Russen doch gerade erst überholt hatte, erklärt er auch: Er habe gedacht, dass das Überholmanöver schon früher passiert wäre - nämlich in der ersten Rechtskurve der Schikane vor der kurzen Geraden.

"Ich dachte, ich hätte das Manöver in der ersten Kurve gemacht. Ich war zu diesem Zeitpunkt am Funk, habe ihn aber dann gesehen und falsch eingeschätzt, wo er war", so der Mexikaner. Er dachte, dass Sirotkin ihn bereits wieder zurücküberholen wollte und wollte die Tür zuwerfen. "Aber er war einfach zu nah dran", schildert Perez. "Im Spiegel kann man nur schwer hinter sich schauen, und ich habe die Referenz verloren."

Die Absichtsvorwürfe wurden anschließend laut, weil sich Perez am Funk frustriert äußerte und schon mehrfach hinter dem Williams verzweifelte. Eine Retourkutsche für mehrere harte Bremsmanöver lag für viele im Bereich des Möglichen. "Ich war natürlich sehr frustriert, weil wir ein tolles Qualifying gehabt hatten und durch unsere Strategie eine Menge verloren hatten - aber das hat nichts mit dem Vorfall zu tun", beteuert Perez.

Der Mexikaner war sauer, weil Sirotkin mehrfach beim Anbremsen die Linie wechselte, und beschwerte sich daher bei Rennleiter Charlie Whiting. "Das kann für Unfälle sorgen. Für mich war es etwas zu viel, aber das hat nichts mit dem Vorfall zu tun. Das war nicht sein Fehler, sondern mein Fehler", gibt er zu. "Ich habe eine Strafe bekommen, die gerechtfertigt war. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen."

Die Kollision mit Sirotkin war für Perez übrigens nicht die erste Kollision im Rennen. Schon am Start war er ausgerechnet mit Teamkollege Esteban Ocon aneinandergeraten und hatte diesen in die Mauer geschickt. Ausgesprochen hätten sich die beiden Racing-Point-Piloten bislang nicht, sagt Ocon, hat den Vorfall aber abgehakt: "Checo hat sich im Meeting bei allen entschuldigt. Das war's."

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