Sebastian Vettel: Es war mehr möglich als Platz zehn

Sebastian Vettel schaffte im Qualifying den Einzug in Q3, doch Platz zehn erfüllte den Deutschen nicht mit Freude - Technische Probleme bei Lance Stroll

(Motorsport-Total.com) - Sebastian Vettel war nach dem Formel-1-Qualifying in Silverstone trotz des zweiten Einzugs in Q3 in Folge nicht völlig zufrieden. Der Heppenheimer glaubt, dass noch mehr drin gewesen wäre als Platz zehn. "Ich wäre in Q3 gerne weiter vorne gelandet, denn das Auto sah sehr konkurrenzfähig aus und die Pace kam recht einfach", sagt Vettel.

Titel-Bild zur News: Sebastian Vettel (Aston Martin) beim Großen Preis von Großbritannien der Formel 1 in Silverstone

Sebastian Vettel haderte mit Rang zehn im Qualifying in Silverstone Zoom

Der viermalige Weltmeister hatte in seinem Aston Martin in Q3 nichts mehrzuzusetzen, sein Rückstand allein auf den neunten Platz von Carlos Sainz betrug fast zwei Zehntel. "Ich war ganz glücklich mit meiner Runde in Q2, aber in Q3 hatte ich Probleme, noch mehr aus dem Auto herauszuholen. Ich denke, ein paar Plätze weiter vorne hätten wir schon landen können", meint Vettel.

Vor der etwas größeren Lücke zu Sainz ging es sehr eng zu, Platz vier etwa war für Vettel nur etwas mehr als drei Zehntel entfernt. Dennoch sprach Vettel von einer "ordentlichen" Session.

Technische Probleme behindern Stroll

Von dieser war sein Teamkollege Lance Stroll weit entfernt. Der Kanadier belegte in Q2 den letzten Platz und startet somit nur von Rang 15 in den ersten Sprint der Formel-1-Geschichte. "Platz 15 ist nicht das, wie wir unseren Heimevent beginnen wollten, aber dank des Sprintformats gibt es noch eine Möglichkeit, uns zu verbessern", so Stroll.

Der 22-Jährige habe sich bereits im Freien Training nicht wohlgefühlt. Zum Qualifying hin habe das Team aber Fortschritte gemacht, "auch wenn es nicht für Q3 gereicht hat", sagt er. Teamchef Otmar Szafnauer berichtet, dass es an Strolls Auto in Q1 ein technisches Problem gegeben habe.


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"Dadurch waren wir zu einigen Änderungen vor Q2 gezwungen. Er hat sein Bestes getan mit dem neuen Set-up in Q2, aber er hatte in Maggotts und Becketts mit Übersteuern zu kämpfen, weshalb er es nicht in Q3 geschafft hat", erklärt Szafnauer. Vettel hingegen sei mit seinem Auto glücklicher gewesen, der Deutsche habe in Q3 "zwischen Kurve 6 und 7 und 11 und 12" seine Zeit verloren, sagt er.

Wichtig sei es nun laut des Teamchefs, die Positionen aus dem Qualifying in ein gutes Sprintqualifying umzumünzen, "um unsere Chancen zu verbessern, im Hauptrennen am Sonntag gute Punkte zu erzielen", sagt er. Vettels erste Eindrücke des neuen Wochenendformats waren positiv. "Ich denke, das neue Format macht den Freitag für die Fans interessanter", so der Deutsche.

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