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  • 14.01.2010 · 18:49

Schumacher: "Hey - es kann wieder losgehen!"

Fast zwei Renndistanzen zum Abschluss: Michael Schumacher schloss in Jerez seine dreitägigen Probe- und Versuchsfahrten im GP2-Rennwagen ab

(Motorsport-Total.com/SID) - Mit einer Marathondistanz von rund 575 km hat Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher am Donnerstag in Jerez seinen dreitägigen privaten Test mit einem GP2-Auto abgeschlossen und anschließend ein positives Fazit gezogen. "Ich fühle mich fit, ich habe mich im Auto sofort wieder wohl gefühlt - hey, es kann wieder losgehen", sagte der neue Mercedes-Werksfahrer, nachdem er auf trockener Strecke 130 Runden ohne Probleme abgespult hatte.

Michael Schumacher

Michael Schumacher ist bereit für sein Comeback am Steuer eines Formel 1

"Zum Abschluss des Tests heute konnte ich viel fahren und es lief wirklich perfekt", so Schumacher, der bei den Silberpfeilen nach drei Jahren Pause sein Comeback feiern wird. "Ich bin sehr zufrieden damit, wie der Test in Jerez gelaufen ist: Wir haben gut gearbeitet, die Zeiten und die Konstanz waren gut. Wir konnten alles machen, was wir geplant hatten", berichtet der 41-Jährige.#w1#

"Die Testtage waren sehr wertvoll, speziell der heutige Tag war extrem ergiebig", führte Schumacher weiter aus. Vor allem zum Abschluss des Dreitagestests seien die Bedingungen gut gewesen, so dass er "unheimlich viele Runden" drehen konnte. Sein Fazit: "Ich bin mit dem heutigen Tag extrem zufrieden."

"Alles hat sich normal und gut angefühlt und die Vorfreude ist dementsprechend groß." Michael Schumacher

Er gehe nun "prinzipiell schon so motiviert und auch so voller Zuversicht" wie vorher in die neue Saison, aber "natürlich mit etwas mehr Bestätigung", so Schumacher. "Ich bin jetzt drei Tage im Rennauto gesessen und konnte viele und konstante Runden fahren. Alles hat sich normal und gut angefühlt und die Vorfreude ist dementsprechend groß."

Groß ist die Vorfreude auch auf die Zusammenarbeit mit Mercedes: "Es wird sehr interessant, zum einen das Werk zu sehen, aber eben auch die Mitarbeiter zu sehen, die im Prinzip all das ermöglicht haben, was wir da im Prinzip rund um die Welt zeigen. Von daher freue ich mich darauf, die Leute kennenzulernen - und dass wir ein bisschen Deutsch reden können."

Vom 1. bis 3. Februar stehen für Schumacher in Valencia die ersten Runden in seinem neuen Formel-1-Renner auf dem Programm. Bis dahin sind Testfahrten mit aktuellen Formel-1-Autos verboten. Schumacher war daher auf das Erprobungsfahrzeug der Nachwuchsserie GP2 ausgewichen, das mit 600 PS rund 150 PS weniger hat als ein Bolide aus der "Königsklasse".

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