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Schumacher: "Führungsrunde bedeutet mir nichts"

Bei feucht-nassen Bedingungen verpasste Michael Schumacher in Budapest durch einen Getriebeschaden ein gutes Ergebnis

(Motorsport-Total.com) - Das letzte Rennen vor der Sommerpause verlief für Michael Schumacher wenig glücklich. Obwohl die Bedingungen beim Start genau das waren, was dem Routinier liegt, haderte Schumacher mit wenig Grip. "Wir hatten am Anfang ein bisschen gepokert, indem wir bewusst sehr niedrige Reifendrücke einstellten, weil wir wussten, dass die Strecke abtrocknen würde", berichtet der Kerpener.

Michael Schumacher

Michael Schumacher lag erstmals seit seinem Comeback im Vorjahr in Führung

"Die Konsequenz war, dass ich sehr stark am rutschen war, weil die Reifen sehr schwer auf Temperatur kamen. Der Vorteil war zum Schluss hin nicht so grandios", klagt er und fügt an: "Als wir dann auf Trockenreifen gegangen sind, war es eigentlich okay." Doch bereits vor Halbzeit des Rennens war für den Mercedes-Piloten Schluss.

In Runde 28 rollte Schumacher aus. Kurz zuvor drehte sich der Deutsche nach einem Kampf mit Felipe Massa. "Der Ausfall ist auf einen Getriebefehler zurückzuführen, den wir im Detail noch klären müssen. Der fünfte oder sechste Gang ist ausgefallen, was unabhängig vom Dreher war. Warum, müssen wir noch klären", so der Rekord-Weltmeister.

"Mehr als Platz sechs oder sieben wäre auch heute, realistisch gesehen, nicht möglich gewesen", erklärt er nüchtern. Trotz des Nullers gab es einen historischen Moment: Schumacher sammelte zum ersten Mal nach seinem Comeback Führungsrunden. "Da ich noch eine Runde länger draußen bleiben musste, als ich wollte, war das wahrscheinlich auch die Konsequenz, dass ich dann kurz vorne war", schildert er und relativiert: "Das hat aber nicht allzu viel zu bedeuten, zumindest für mich."

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