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Schumacher: Durch Teamfehler nur Startplatz neun

Der Mercedes-Pilot wird durch falsches Timing im Qualifying von Montreal um seine finale Runde in Q3 gebracht und bedauert das verschenkte Potenzial

(Motorsport-Total.com/Sky) - Michael Schumacher war für die Experten einer der Favoriten für die Pole-Position in Montreal. Am Ende wurde es lediglich Startplatz neun. Daran hatte der Rekordweltmeister keine Schuld. Durch einen Teamfehler musste der Deutsche seine letzte schnelle Runde abbrechen, obwohl er sehr vielversprechende Sektorzeiten fuhr.

Michael Schumacher

Für Michael Schumacher war am Samstagnachmittag mehr drin

"Das Team hat mir gesagt, dass ich rein muss und mir die rote Ampel schon gezeigt wurde, obwohl ich bei grünen Lichtern vorbeigefahren bin", berichtet Schumacher. "Ich verstehe es selbst nicht. Kalkuliert war, dass wir eine Aufwärmrunde fahren und dann in der zweiten Runde attackieren, weil wir in Q2 gesehen haben, dass es besser war."

Im zweiten Teil des Qualifyings lag er auf Position fünf. Q1 beendete er als Vierter. "In Q3 haben wir es im ersten Turn mit einer Runde probiert, was nicht so gut war. Für den letzten Run wollten wir deshalb umstellen. Ich weiß nicht, was da schief gelaufen ist. Das Team meinte, ich soll reinkommen", schildert der Mercedes-Pilot enttäuscht.

Michael Schumacher

Michael Schumacher war nach dem Qualifying sehr enttäuscht Zoom

Ob Schumacher in der Lage gewesen wäre, Sebastian Vettel die Pole-Position streitig zu machen, ist ungewiss. Doch einen Platz in den ersten beiden Reihen hätte der siebenmalige Weltmeister sicher angepeilt. "Man hat ja gesehen, wo ich vorher gewesen bin. Ich gehe nicht davon aus, dass ich in der Runde langsamer gefahren wäre", bemerkt Schumacher.

"Ich habe das Maximum aus dem Auto herausgeholt. Das war in Q1 und Q2 klar zu sehen, doch eben nicht in Q3 in dieser finalen Runde. Es ist sehr enttäuschend", erklärt Schumacher, der seine Enttäuschung nicht verheimlichen konnte: "Unser Startplatz ist wirklich Mist."

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