Scheich baut Rennstrecke zu Ehren von Lewis Hamilton

Der "Lewis Hamilton LH44 Grand Prix Circuit" ist in Form einer 44 angelegt und soll Teil eines Fanprojekts werden - Platz in der Formel 1 ab 2023 angestrebt (Update)

(Motorsport-Total.com) - Auf der arabischen Halbinsel ist die Begeisterung für Motorsport offenbar ungebrochen. Nach Bahrain, Abu Dhabi und erst kürzlich Saudi-Arabien macht nun ein weiteres Projekt mit Formel-1-Ambitionen von sich reden: Im Emirat Schardscha soll ab 2021 der "Lewis Hamilton LH44 Grand Prix Circuit" entstehen. Die Bauzeit beträgt zwei Jahre.

Titel-Bild zur News: Lewis Hamilton

Lewis Hamilton soll eine ihm gewidmete Rennstrecke bekommen Zoom

Es handelt sich um ein Fanprojekt der besonderen Art. Schirmherr des Projekts ist Scheich Yasir bin Amahed al-Maris, der als glühender Fan des aktuellen Formel-1-Weltmeisters bekannt ist. Al-Maris besitzt eine der umfangreichsten Sammlungen rund um Lewis Hamilton, darunter auch einen voll fahrtüchtigen McLaren-Mercedes MP4-23, das Weltmeister-Auto von 2008.

Die Fanliebe geht soweit, dass die Strecke in Form der Zahl 44 angelegt ist, der Startnummer Lewis Hamiltons. Jede 4 ist 4,4 Kilometer lang und lässt sich separat als Teilstrecke befahren. Das Grand-Prix-Layout ist 8,4 Kilometer lang. Gebaut werden soll an einem Küstenstreifen nördlich der gleichnamigen Hauptstadt des Emirats Schardscha.

"Die Vision dieser Strecke ist mir vor ungefähr einem Jahr im Traum erschienen", erklärt al-Maris. "Lewis Hamilton ist ein großartiger Fahrer, wahrscheinlich der beste aller Zeiten. Wenn die Strecke 2023 fertig ist, wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit Rekordweltmeister sein. Ihm zu Ehren eine Rennstrecke zu bauen, für ihn und die besten Fans - das ist das mindeste, was ich tun kann, um diesen Ausnahmesportler zu würdigen."

Lewis Hamilton LH44 Grand Prix Circuit

Das Layout des Kurses aus einer Präsentation des Architekturbüros Zoom

Ein lokales Architekturbüro wurde mit dem 175 Millionen US-Dollar (ca. 159 Millionen Euro) teuren Projekt betraut. Neben der Rennstrecke soll es auf dem Streckengelände mit der "Lewis Hamilton Collection" eine interaktive Ausstellung geben, zusätzlich will der Scheich auf der Strecke regelmäßig die "Lewis Hamilton Trophy" stattfinden lassen, ein Fahrevent für reiche Privatiers.

Die Strecke soll nach dem höchsten FIA-Standard gebaut werden und damit Formel-1-tauglich sein. Einen Platz im Formel-1-Rennkalender hat al-Maris als langfristiges Ziel ausgegeben.

UPDATE: April, April! (Bei dieser Meldung handelt es sich um einen der beiden Aprilscherze 2020.)