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Rosberg: "Wie Bridgestone, oder sogar schlimmer"

Nico Rosberg kann mit den neuen Pirelli-Reifen noch nichts anfangen - Auch Mercedes-Teamchef Ross Brawn sieht noch viel Arbeit auf die Italiener zukommen

(Motorsport-Total.com) - Nach einem enttäuschenden Jahr 2010 ruhen die Hoffnungen bei Mercedes auf der kommenden Saison. Die Regeln werden erneut verändert, eine neue Reifenmarke beehrt die Szene. Gerade vom Wechsel von Bridgestone auf Pirelli wollen die Silberpfeile profitieren, denn mit dem diesjährigen MGP W01 konnte man das Potenzial der Pneus oft nicht komplett ausschöpfen.

Nico Rosberg

Nico Rosberg ist von den neuen Pirelli-Reifen nicht sonderlich begeistert Zoom

Gespannt ging man in den ersten Testtag mit Pirelli, enttäuscht zieht man am Abend Bilanz. Das Gefühl mit den Reifen sei schlimmer als zuvor, so Nico Rosberg nach 81 Runden in Abu Dhabi. "Das ist nicht gut", sagt der Weltmeistersohn. "Ich werde mich aber darauf einstellen. Ich habe mich in den vergangenen Jahren angepasst und werde es wieder schaffen. Aber die Reifen sind ähnlich wie die Bridgestones, vielleicht sogar schlimmer."

Mit seiner besten Runde in 1:41.778 Minuten rangierte Rosberg am Abend nur auf Platz acht der Zeitenliste. "Der Eindruck ist, dass die Reifen langsamer sind, deutlich langsamer sogar", sagt der Mercedes-Pilot. "Außerdem waren sie bezüglich des Setups nicht einfach zu handhaben. Im Großen und Ganzen sind sie den Bridgestones ähnlich, aber wenn es darum geht, per Feintuning das Maximum abzurufen, dann haben wir noch einen weiten Weg vor uns."

"Bisher haben wir nur die Kleinigkeiten gemacht, die man an der Strecke eben anpassen kann. Es gibt aber größere Dinge, die bei der Entwicklung des Autos einfließen müssen. Das wird einer der Schlüssel für das kommende Jahr", meint Rosberg. Der Deutsche hatte am ersten Testtag teils erhebliche Probleme mit dem Verschleiß. "Wenn das gewollt ist und für alle gleich, dann okay", sagt Rosberg. "Mit solchen Reifen gibt es interessante Rennen. Das muss also nicht unbedingt schlecht sein."


Fotos: Mercedes, Pirelli-Tests in Abu Dhabi


Man habe sich in der Fabrik und an der Strecke intensiv auf diese wichtigen Testfahrten vorbereitet. "Das hilft, um sofort beim ersten Test eine gute Setuprichtung finden zu können. Wir haben schon ein paar Verbesserungen finden können. Es war ein ganz guter Start, aber es ist noch ein weiter Weg, bis wir das Maximum aus diesen Reifen herausholen können", meint Rosberg, der teils enormes Übersteuern feststellte.

"Dieser Tag war für den Aufbau einer Beziehung zu Pirelli sehr wichtig", ergänzt Teamchef Ross Brawn. "Viele Details müssen wir noch erkunden, aber wir konnten zumindest schon einmal ein grundsätzliches Verständnis bezüglich des Umgangs mit den zwei Mischungen aufbauen. Wir haben wichtige Bereiche für weitere Verbesserungen und Entwicklungen ausgemacht."

"Wir hatten das Glück, dass wir die neuen Pirelli-Reifen hier auf einer Strecke testen durften, die wir jetzt gerade bestens kennen", sagt Brawn. Am morgigen Samstag wird Michael Schumacher die Testarbeit für Mercedes übernehmen. "Michael hat die heutigen Abläufe mit großem Interesse verfolgt. Er freut sich darauf, dass er sich morgen selbst ein Bild von den neuen Reifen machen darf."

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