powered by Motorsport.com
Startseite Menü
  • 13.11.2010 19:16

Renault unzufrieden: Es wäre mehr möglich gewesen

Im Qualifying zum Großen Preis von Abu Dhabi erreichten Vitaly Petrov und Robert Kubica die Startplätz zehn und elf

(Motorsport-Total.com) - Bei Renault zeigte sich nach dem Qualifying zum Großen Preis von Abu Dhabi ein ungewohntes Bild. Robert Kubica verpasste als Elfter zum ersten Mal in dieser Saison den Sprung in den dritten Durchgang. Diesen schaffte stattdessen Teamkollege Vitaly Petrov, der als Zehnter schlussendlich 1,507 Sekunden Rückstand hatte.

Vitaly Petrov

Petrov schaffte als Zehnter den Sprung in den letzten Qualifying-Durchgang Zoom

"Der Renault R30 fühlte sich für mich das ganze Wochenende über schon sehr gut an", so Petrov. "Wir haben in jeder Trainingssession Verbesserungen erzielt, besonders beim Gefühl auf der Bremse, was auf diesem Kurs besonders wichtig ist. Ich habe gleich gespürt, dass heute alle Teile des Gesamtpakets gut funktionierten."

"Ich fuhr das gesamte Rennwochenende bisher Zeiten in den Top 10 - dieses Potenzial im Qualifying zu bestätigen, war natürlich sehr erfreulich. Das Rennen wird ein echter Härtetest für die Reifen. Wir müssen uns sehr genau überlegen, welche Strategie wir wählen."

"Ich hatte schon gestern mit dem Fahrverhalten zu kämpfen", so Kubica. "Wir haben es einfach nicht geschafft, die einzelnen Probleme in den Griff zu bekommen - auch im Qualifying nicht. Das Auto rutschte viel, deshalb konnte ich nicht so früh genug aufs Gas gehen, dass es für eine vernünftige Rundenzeit gereicht hätte."

"Ich versuchte alles und stand in vielen Kurven quer. Es ging heute nicht besser. Es ist enttäuschend, zum ersten Mal in diesem Jahr die Top 10 verpasst zu haben. Aber dafür habe ich morgen die freie Reifenwahl. Mal sehen, ob wir daraus im Rennen einen Vorteil ziehen können. Die Saison ist noch nicht vorbei und ich möchte noch einmal Punkte sammeln."

"Mit den Startplätzen zehn und elf können wir nicht zufrieden sein - wir haben höhere Ziele", so Teamchef Eric Boullier. "Robert versuchte alles, doch er kämpfte auch im Qualifying mit zu wenig Grip. Dazu verhinderte auch noch starkes Übersteuern eine bessere Platzierung."

"Vitaly mal wieder in Q3 zu sehen, ist erfreulich. Leider leistete er sich auf seiner letzten schnellen Runde einen Fehler, ohne den er noch schneller gewesen wäre. Wir werden uns jetzt voll auf das morgige Rennen konzentrieren und versuchen, die Saison mit einem doppelten Punkteergebnis abzuschließen."


Fotos: Renault, Großer Preis von Abu Dhabi, Samstag


"Das war wahrlich nicht unsere beste Qualifyingleistung des Jahres", so Chefingenieur Alan Permane. "Robert fühlte sich schon im 3. Freien Training nicht wohl mit dem Auto, und die Setup-Änderungen vor dem Qualifying besserten die Situation leider auch nicht. Ihm fehlte es überall an Grip, deshalb verpasste er Q3."

"Vitaly zeigte eine ansprechende Leistung und qualifizierte sich zum zweiten Mal in Folge innerhalb der Top 10. Er war mit dem Renault R30 im Großen und Ganzen zufrieden und verbesserte sich mit jeder Session. Unser Ziel muss lauten, mit beiden Autos in die Punkteränge zu fahren. Bei Robert können wir wählen, mit welchen Reifen er startet - wir werden uns sehr genau überlegen, was wir mit dieser Möglichkeit anfangen können."

Aktuelles Top-Video

Paddock Monaco: Lauda war
Paddock Monaco: Lauda war "ein anderer Mensch"

"Niki hatte zwei Leben", sagt Giorgio Piola: Vor dem Unfall war er ein Computer, "mehr als Schumacher - nach dem Unfall ein anderer Mensch"

Formel-1-Paddock-Tickets

ANZEIGE

Aktuelle Bildergalerien

Grand Prix von Monaco, Pre-Events
Grand Prix von Monaco, Pre-Events

Formel-1-Technik: Detailfotos beim GP Monaco
Formel-1-Technik: Detailfotos beim GP Monaco

Grand Prix von Monaco, Technik
Grand Prix von Monaco, Technik

Grand Prix von Monaco, Pre-Events
Grand Prix von Monaco, Pre-Events

Reaktionen zum Tod von Niki Lauda
Reaktionen zum Tod von Niki Lauda

Alle Formel-1-Autos von Niki Lauda
Alle Formel-1-Autos von Niki Lauda

Formel-1-Tickets

ANZEIGE
Anzeige

Folgen Sie uns!

Motorsport-Total Business Club