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  • 31.10.2016 · 11:30

  • von Dominik Sharaf

Renault: Palmer mit toller Aufholjagd, Magnussen frustriert

Der Brite rollte fast 300 Kilometer auf einem Satz Medium-Reifen und freute sich über ein tolles Rennen - An Magnussens Auto jedoch funktionierte keine Pirelli-Mischung

(Motorsport-Total.com) - Tolle, jedoch nicht mit WM-Punkten belohnte Aufholjagd von Jolyon Palmer beim Mexiko-Grand-Prix am Sonntag: Der Renault-Pilot fuhr von Startplatz 21 auf den 14. Rang im Ziel vor. Schlüssel zum Erfolg waren ein nach seinem unfreiwilligen Qualifying-Verzicht komplett auf das Rennen gepoltes Setup und ein rekordverdächtiger 70-Runden-Stint auf Medium-Reifen. "Ich bin so glücklich, besser hätte es gar nicht laufen können", jubelt der Brite trotz eines kleinen Makels.

Im Duell mit den McLaren-Piloten Jenson Button und Fernando Alonso musste er sich geschlagen geben. "Es hat trotzdem Spaß gemacht", sagt Palmer. Teamchef Frederic Vasseur lobt seine Crew dafür, das Auto während der frühen Safety-Car-Phase gedankenschnell zum Reifenwechsel beordert zu haben. "Er hat sich robust verteidigt und ist ein starkes Rennen gefahren", meint er über Palmer.

Teamkollege Kevin Magnussen war als 15. weniger zufrieden. Daran änderte nichts, dass Renault ihn in einer spontanen Aktion von einem auf zwei Boxenstopps mit einem Schlusssprint auf Supersoft umpolte. "Das hatte noch am vergangenen Wochenende prima funktioniert, aber es war am Sonntag einfach nicht das Gleiche", moniert der Däne. "Wir waren auf keiner der Mischungen schnell genug. Es war frustrierend." Vasseur verspricht, die Probleme im Nachgang aufzuarbeiten.

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