powered by Motorsport.com
  • 25.06.2018 · 14:48

  • von Norman Fischer & Adam Cooper

Renault: Neue MGU-K ab dem Rennen in Österreich

Renault wird eine verbesserte MGU-K nach Österreich bringen und sie auch McLaren und Red Bull zur Verfügung stellen: Mindestens ein Team wartet noch

(Motorsport-Total.com) - Renault wird beim kommenden Formel-1-Wochenende in Spielberg eine neue MGU-K für seine Teams zur Verfügung stellen. Der Hersteller arbeitet schon lange an der neuen Spezifikation und hat nun Grünes Licht für einen Renneinsatz gegeben. "Sie ist für alle Autos verfügbar, die sie wollen. Aber nicht alle Teams haben sich dafür entschieden, die neue Spezifikation einzusetzen", sagt Renaults Formel-1-Chef Cyril Abiteboul zu 'Motorsport-Total.com'.

Nico Hülkenberg

Renault darf eine neue MGU-K im Auto verbaut wissen Zoom

Für die beiden Kundenteams McLaren und Red Bull ist der Einsatz freiwillig, und mindestens ein Team wird weiter die alte Spezifikation einsetzen. Das Problem ist, dass 2018 nur der Einsatz von zwei MGU-Ks straffrei erlaubt ist. Nach acht von 21 Rennen schon sein zweites Element einzusetzen, würde wohl zu späteren Strafen führen, zumal die Kunden wohl erst schauen wollen, ob sich die neue MGU-K auch im Renntrimm bewährt.

"Es ist ein kleines Problem, dass nicht alle Teams sie nutzen wollen. Das heißt, dass sie weiter auf die alte Spezifikation setzen werden, die ein höheres Zuverlässigkeitsrisiko hat", so Abiteboul. "Aber es ist unsere Philosophie, dass wir die Entscheidung der Teams akzeptieren."


Fotostrecke: GP Frankreich: Fahrernoten der Redaktion

Das Upgrade kommt für Renault zur rechten Zeit. Die MGU-K von Carlos Sainz gab gestern in den letzten beiden Runden ihren Geist auf und kostete ihn zwei Positionen. Das habe man bei Renault aber in Kauf genommen und die Lebenszeit ausgereizt, weil man wusste, dass man zeitnah eine bessere bringen würde. "Sie kommt nächste Woche, aber für diese eine MGU-K ist das zwei Runden zu spät."

"Das ist aber nicht schlecht, weil es zeigt, dass wir wirklich ans Limit gehen und bereit sind, Risiken einzugehen", so der Franzose weiter.

Neueste Kommentare

Folgen Sie uns!

Anzeige

Neueste Diskussions-Themen