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  • 30.08.2009 19:25

Renault: Chance auf Podium verpasst

Die Folgen einer Kollision am Start zwangen Fernando Alonso zu einer späten Aufgabe - Teamkollege Romain Grosjean Opfer einer Kollision

(Motorsport-Total.com) - Enttäuschender Ausgang des Grand Prix von Belgien für das Renault-Team: Kein Renault R29 erreichte das Ziel. Romain Grosjean schied bei seinem zweiten Formel-1-Rennen bereits in der ersten Runde nach einem Unfall aus. Fernando Alonso musste nach seinem ersten Boxenstopp aus Sicherheitsgründen aufgeben - bei einer Kollision in der ersten Kurve nach dem Start war die vordere linke Radaufhängung beschädigt worden.

Fernando Alonso

Fernando Alonso glaubt, dass ein Platz auf dem Podium möglich gewesen wäre Zoom

"Heute haben wir die Chance auf eine Podestplatzierung verpasst", so Alonso. "Mein Start gelang gut, ich konnte einige Position aufholen, und auch unsere Strategie sah überaus vielversprechend aus. Der Renault R29 funktionierte besser, als wir dies vor dem Rennen erwartet hatten. Ich lag auf Platz drei, als ich zum ersten Tankstopp an die Box kam."#w1#

"Dort stellte sich schnell heraus, dass etwas mit meinem linken Vorderrad nicht stimmte - wohl als Folge einer Kollision, der ich in der Spitzkehre gleich in der ersten Runde nicht aus dem Weg gehen konnte. Das Team bat mich, den Wagen aus Sicherheitsgründen abzustellen. Wie auch immer: In zwei Wochen steht der Große Preis von Italien in Monza auf dem Plan, dort will ich mich für die Enttäuschung von heute revanchieren."

"Gleich nach dem Start habe ich mich auf Rang 13 verbessert, alles lief gut und ich konnte das Tempo meiner Vorderleute mitgehen", so Romain Grosjean. "In Kurve fünf zog mir jedoch Jenson Button in den Weg, damit war mein Rennen vorbei."

"Sehr schade, denn ich hätte diesen Grand Prix liebend gerne zu Ende gefahren, um auf dieser doch sehr anspruchsvollen Strecke mehr über den Renault R29 zu lernen. Bleibt mir nur zu hoffen, dass es für mich in Monza besser läuft."

"Obwohl Fernando Alonso im ersten Teil des Grands Prix sehr konkurrenzfähig war, haben wir die Entscheidung getroffen, ihn vorzeitig aus dem Rennen zu nehmen", so Teamchef Flavio Briatore. "Dass Romain Grosjean schon so früh aus dem Rennen war, ist eine weitere große Enttäuschung. Aber es hilft nichts: Wir schließen dieses Kapitel jetzt, öffnen ein neues und konzentrieren uns fortan auf den bevorstehenden Großen Preis von Italien."


Fotos: Renault, Großer Preis von Belgien, Sonntag


"Sehr traurig, dass Romain Grosjean schon so früh zum Zugucken verdammt war, weil er von Jenson Button aus dem Rennen gerissen wurde - in diesem Rennen hätte er wertvolle Erfahrungswerte mit dem Renault R29 sammeln können", so Chefingenieur Pat Symonds.

"Auch für Fernando Alonso war der Nachmittag praktisch schon in der ersten Runde gelaufen: Dort handelte er sich bei einer Berührung mit einem anderen Fahrzeug eine Beschädigung an der vorderen linken Radaufhängung ein, die bei seinem ersten Boxenstopp ein Problem verursachte und letztlich dazu führte, dass wir seinen Rennwagen aus Sicherheitsgründen stillgelegt haben."

"Unglücklicherweise hat dieses Rennwochenende für uns eine enttäuschende Wendung genommen", so Motorenchef Remi Taffin. "Dabei lief es aus Motorensicht sehr gut, wir hatten keinerlei Probleme. Angesichts der großen Herausforderung, die diese Strecke an die Formel-1-Achtzylinder stellt, reisen wir immer besonders gut vorbereitet nach Spa-Francorchamps - wir nutzen das Layout der 'Ardennen-Achterbahn' im Winter als Simulationsprogramm für unsere Prüfstandläufe. Wie sich gezeigt hat, haben wir unsere Hausaufgaben diesbezüglich gelöst. Monza kann kommen - dort gehen wir mit genau jenen Motoren an den Start, die sich hier in Belgien bravourös geschlagen haben."

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