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Red Bull: Erster Sieg in Singapur?

Bisher konnte Red Bull in Singapur nicht gewinnen: Schafft Vettel den Premierensieg und entscheidet die WM vor der Reise nach Japan?

(Motorsport-Total.com) - Die Formel 1 gastiert 2011 das vierte Mal auf dem Marina Bay Street Circuit. Bisher konnten hier nur Fernando Alonso mit Renault und Ferrari und McLaren-Pilot Lewis Hamilton gewinnen. WM-Leader Sebastian Vettel blickt dennoch positiv in die Vergangenheit: "Wir hatten in der Vergangenheit einige gute Rennen in Singapur. Besonders im Vorjahr, als wir hinter Fernando Zweiter werden konnten."

Sebastian Vettel

Gelingt Sebastian Vettel und dem Red-Bull-Team der erste Sieg in Singapur?

"Ich mag die Strecke sehr. Sie ist sehr herausfordernd. Es gibt recht viele Kurven. Der Kurs ist sehr lang und es wird heiß sein. Zudem ist es ein Nachtrennen. Singapur beinhaltet also ein paar außergewöhnliche Umstände", analysiert der Deutsche. "Das Auto sollte sehr konkurrenzfähig sein. Ein Sieg in Singapur wäre etwas sehr Besonderes."

Vettel reist mit einem Vorsprung von 112 Punkten nach Singapur. Damit könnte er den Sack bereits zumachen. "Hinsichtlich der Meisterschaft befinden wir uns in einer sehr starken Position. Diese verdienen wir aber auch, weil wir sehr hart gearbeitet haben und nur wenige Fehler gemacht haben", schildert der Heppenheimer und fügt hinzu: "Wenn unser Vorsprung nach dem kommenden Rennen größer ist, als er davor war, haben wir einen guten Job gemacht."

Mark Webber

Kann sich Mark Webber gegen die McLaren und Fernando Alonso durchsetzen? Zoom

Teamkollege Mark Webber kam bisher nicht über einen dritten Platz hinaus. Nach den Hochgeschwindigkeitsstrecken von Spa-Francorchamps und Monza werden die Fahrer in Singapur wieder physisch stärker belastet werden: "Das Nachtrennen in Singapur ist eine große Herausforderung. Der Kurs ist wellig und trotz der 1.500 Scheinwerfer nicht taghell. Das macht es ermüdend", so der Australier.

"Zudem ist es das längste Rennen des Jahres. Wir befinden uns knapp unter der Grenze der FIA von zwei Stunden. Die starke Hitze und die Luftfeuchtigkeit machen es im Cockpit recht warm", schildert der Red-Bul-Pilot. "Man muss seinen Flüssigkeitshaushalt in der Vorbereitung des Rennens im Auge behalten."

"Im Vorjahr wurde ich Dritter. Doch der Kurs war in der Vergangenheit nicht allzu nett zu mir", erinnert sich Webber, der sich in einem spannenden Kampf um den Vizetitel befindet: "In der Meisterschaft sind vier von uns von nur 14 Punkten getrennt. Keiner von uns verschenkt da einen Zentimeter."

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