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Red Bull: Drei Motoren pro Saison sind "banane"

Red-Bull-Teamchef Christian Horner hat kein Verständnis für die weitere Herabsetzung des Motorenkontingents - Teams werden ohnehin überziehen

(Motorsport-Total.com) - Red-Bull-Teamchef Christian Horner hat mit Unverständnis auf die Motorenregeln in der kommenden Formel-1-Saison reagiert. 2018 wird das Kontingent der verfügbaren Antriebe noch einmal heruntergesetzt. Sind 2017 noch jeweils vier Motoren pro Fahrer und Saison erlaubt, darf man 2018 nur noch drei Power-Units einsetzen, bevor man eine Strafe kassiert.

Christian Horner

Christian Horner ist kein Freund der Motorenverknappung Zoom

"Das ist eine dieser bekloppten Regeln, die durchgesetzt wurden", schüttelt Horner gegenüber 'Sky Sports F1' den Kopf. Unter dem Argument der Kostenreduzierung werden solche Sparmaßnahmen gerne von den Verantwortlichen eingeführt, doch das geht für den Teamchef am Thema vorbei: "Die Motoren gehen ohnehin auf Weltreise. Sie werden als Ersatz dabei sein", sagt er, dass die Teams im Grunde nichts sparen.

Das einzige, was er auf die Formel 1 zukommen sieht, sind weitere Strafen. Schon jetzt zur Sommerpause liegt Red Bull mit einigen Teilen über dem für 2018 vorgesehenen Kontingent - und im Fall von Daniel Ricciardos MGU-H sogar schon über dem aktuellen Limit. Weitere Strafen sind daher vorprogrammiert.

Dass die Teams daher im kommenden Jahr im Bereich von jeweils drei Motoren bleiben werden, sieht Horner absolut nicht kommen. "Das Problem ist, dass wir die ganze Zeit nur Strafen auffassen werden", so der Brite. Sein Fazit: "Drei Motoren für die kommende Saison sind echt banane."

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