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Ratlosigkeit bei Toro Rosso: Wie konnte man so abstürzen?

Der Toro-Rosso-Absturz in China nach der Bahrain-Sensation gibt Rätsel auf: Welche Rolle das Set-up, der Wind und das Streckenlayout dabei spielen

(Motorsport-Total.com) - In Bahrain war Toro Rosso noch im siebten Himmel, nun ist man der große Verlierer des China-Wochenendes: Auf Pierre Gaslys vierten Platz folgte eine bittere Stallkollision. Doch das kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass das kleine Red-Bull-Team, das über die Startplätze 15 und 17 nicht hinauskam, auch sonst völlig von der Rolle war. "Wir müssen verstehen, wie wir in nur einer Woche so zurückfallen konnten", meint Bahrain-Sensationsmann Gasly nach seinem 18. Platz.

Sergei Sirotkin, Stoffel Vandoorne, Brendon Hartley

Toro Rosso konnte bis zur Stallkollision nicht so recht in Erscheinung treten Zoom

Ohne die Stallkollision hätte er laut eigenen Angaben "vielleicht auf Platz zwölf kommen können, aber wahrscheinlich wären Punkte nicht möglich gewesen", gibt er offen zu. Damit hätte er sich zwischen die beiden Force India und vor den McLaren von Stoffel Vandoorne gedrängt. Der Franzose weiß, wann das Wochenende der kleinen Truppe aus Faenza entglitten ist: von Freitag auf Samstag.

"Der Freitag war gut", verweist er auf seinen zwölften Platz. "Wir waren nur drei oder vier Zehntel hinter Renault, aber dann sind wir beim Set-up in die falsche Richtung gegangen, hatten nicht mehr genug Zeit, um das umzukehren, und so haben wir massiv an Tempo verloren." Dennoch gibt der Absturz Rätsel auf: "Wenn wir das Auto nicht so hinkriegen, wie wir wollen, dann wirkt sich das massiv aus."

Ein Teil davon könnte auf das unterschiedliche Streckenlayout zurückzuführen sein: "Die Strecke mit ihren langen Kurven hat uns vielleicht nicht gelegen." Das glaubt auch Teamkollege Hartley: "Wir müssen verstehen, warum wir auf Strecken mit langgezogenen Kurven mit längerem Eingang und längerem Ausgang nicht das Tempo haben. Auf der Strecke in Bahrain, die eher einen Stop-and-Go-Charakter hat, waren wir viel schneller, außerdem war es dort viel heißer und weniger windig."

Der Wind ist laut dem Neuseeländer auch ein Faktor, auf den der STR13 nicht gerade positiv reagiert. "Der Wind ist natürlich für alle gleich, aber er wirkt sich bei jedem Auto anders aus", erklärt Hartley. Vor allem die Ultrasoft-Reifen, mit denen der Ex-Langstreckenpilot ins Rennen gegangen war, überhitzten extrem, dafür sei das Tempo auf den Medium-Reifen ziemlich gut gewesen.

"Dennoch hatten wir nicht annähernd das Tempo von Bahrain, um wirklich um Punkte kämpfen zu können", gibt auch er zu. Zumal er nicht einmal sicher war, ob er es nach seinem Boxenstopp in der zwölften Runde ohne weiteren Reifenwechsel bis zum Ende geschafft hätte.

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