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Räikkönen über Saison 2017: "Spekulieren hat keinen Sinn"

Ferrari-Pilot Kimi Räikkönen will die Formel-1-Saison 2016 mit all ihren Enttäuschungen hinter sich lassen und in diesem Jahr wieder Spaß haben

(Motorsport-Total.com) - Wird Mercedes auch ein viertes Jahr hintereinander dominieren? Werden die jungen Wilden von Red Bull diesmal früher zum Überholen ansetzen? Oder setzt sich endlich mal wieder Ferrari durch? Hinter der Formel-1-Saison 207 stehen noch viele Fragezeichen. Und die Regeländerungen machen Hoffnung darauf, dass die Rennwocheneden wieder unvorhersehbarer werden. Nur einer geht das Motorsportjahr ganz typisch unaufgeregt an: Kimi Räikkönen ist kein Fan von könnte, sollte müsste.

Kimi Räikkönen

Typisch Iceman: Kimi Räikkönen hat für Spekulationen nichts übrig Zoom

"Wir werden es wissen, sobald die neuen Autos auf der Strecke sind", äußert sich der Ferrari-Pilot gegenüber Autosport gewohnt pragmatisch. "Natürlich gibt es viele Regeländerungen, aber wir müssen abwarten und dann schauen. Bei so großen Änderungen macht es keinen Sinn zu spekulieren. Wir können nur hoffen, dort zu landen, wo wir hin wollen."

Ferrari will wieder an die Spitze. Das Projekt zieht sich allerdings schon fast zehn Jahren hin. 2008 konnte der letzte Konstrukteurstitel eingefahren werden. 2007 wurde Räikkönen der letzte Fahrer-Champion in Rot. Mit Fernando Alonso kam man dem Ziel nicht mehr als nah. Die Aufgabe tragen seit zwei Jahren nun Räikkönen und Sebastian Vettel auf ihren Schultern. Doch was 2015 noch auf gutem Weg schien, ging im vergangenen Jahr trotz besserem Auto aufgrund ärgerlicher Fehler schon wieder verloren.

Mit lediglich elf Podiumsplatzierungen, keinem Sieg und nur Platz drei unter den Konstrukteuren verlor Ferrari 2016 etwas den Anschluss an die Spitze. Ein paar Siegchancen wurden dabei leichtfertig vergeben - Strategie gehörte im vergangenen Jahr nicht zu Ferraris Stärken.

"Das war bei weitem kein ideales Jahr für uns, aber so läuft es im Rennsport nun einmal", so Räikkönen. "Es ist auch egal, ob es besser gelaufen ist oder nicht - das Endresultat war ganz und gar nicht das, was wir bei Ferrari wollten. Wir hatten ein paar gute Rennen und ein paar nicht so gute und es gab zu viele kleine Fehler. Aber das lässt sich im Rennsport nicht vermeiden."

In dem 37-Jährige scheint hinter der eiskalten Maskerade noch eine Flamme der Motivation zu lodern. Über einen Aufschwung mag er noch nicht spekulieren, einen Abstieg aber auch nicht prognostizieren. "Es gibt auch Positives - wie wir zum Beispiel zuletzt gearbeitet haben und die Dinge angegangen sind", so der Finne. "Wir arbeiten sehr gut zusammen, auch wenn das Resultat manchmal nicht so gut ist. Ich sehe viel Gutes in unserem Team und damit können wir 2017 hoffentlich dorthin gelangen, wo wir hinwollen. Dann würde das ganze natürlich auch viel mehr Spaß machen."

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