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  • 13.05.2013 09:52

Räikkönen setzt Renaults Podestserie fort

Auch im fünften Saisonrennen stand mit Kimi Räikkönen ein Fahrer mit Renault-Antrieb auf dem Podium - Zusammenarbeit mit den Team wichtiger denn je

(Motorsport-Total.com) - Auch im fünften Rennen der Formel 1-Saison 2013 fuhr erneut ein Pilot mit dem Renault-V8-Motor aufs Podium. Die seit Saisonbeginn anhaltende Podestserie von Renault sicherte in Barcelona der Lotus-Pilot Kimi Räikkönen. Der Finne wurde beim Großen Preis von Spanien Zweiter, das Red-Bull-Duo Sebastian Vettel und Mark Webber kam auf die Ränge vier und fünf. In der Konstrukteurs-Weltmeisterschaft liegen mit Red Bull und Lotus zwei Partnerteams von Renault auf den Rängen eins uns drei.

Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen fuhr im dritten Rennen in Folge auf den zweiten Platz Zoom

Räikkönen fuhr im Lotus E21 ein kontrolliertes Rennen und sicherte sich Rang zwei hinter Heimsieger Fernando Alonso (Ferrari). Damit errang der finnische Ex-Weltmeister die vierte Podestplatzierung im fünften Saisonlauf. Zum dritten Mal in Folge erreichte Räikkönen jetzt Platz zwei und liegt in der Fahrer-Weltmeisterschaft nur noch vier Zähler hinter dem Führenden Vettel. Der amtierende Champion kreuzte mit seinem RB9 die Ziellinie als Vierter, gefolgt von seinem Teamkollegen Webber.

Vorjahressieger Pastor Maldonado im Williams FW35 verpasste als 14. die Punkteränge unter anderem wegen einer Durchfahrtsstrafe - der Venezolaner hatte das Tempolimit in der Boxengasse übertreten. Sein junger finnischer Stallgefährte Valtteri Bottas kam auf Position 16 ins Ziel. Caterham - ein weiterer Partner von Renault - zeigte erneut eine solide Vorstellung: Der Franzose Charles Pic klassierte sich als 17. vor beiden Autos des Rivalen Marussia und blieb in Schlagdistanz zum Williams von Bottas.

Renault in beiden Wertungen an den Spitze

"Kimi fuhr ein großartiges Rennen und setzte sich zwischen das Ferrari-Duo." Remi Taffin

"Renault darf mit dem Ergebnis hier in Barcelona sehr zufrieden sein. Wir haben jetzt in jedem Grand Prix des Jahres mindestens ein Auto mit dem Renault RS27 im Heck auf dem Podium gesehen", freut sich Einsatzleiter Remi Taffin. "Und in der Gesamtwertung kämpfen zwei unserer Partnerteams um die Spitze. Kimi fuhr ein großartiges Rennen und setzte sich zwischen das Ferrari-Duo. Sebastian und Mark machten mit ihren Punkteplatzierungen das Beste aus den Möglichkeiten. Der Trend bei Caterham zeigt nach oben, denn Charles setzte sich gegen beide Marussia durch und hielt den Anschluss zu den Piloten der etablierteren Teams vor ihm."

Zwei Autos der Partnerteams von Renault erreichten das Ziel nicht: Romain Grosjean musste seinen Lotus in Runde sechs mit gebrochener Radaufhängung abstellen, Caterham-Pilot Giedo van der Garde fiel wegen eines losen linken Hinterrades in Umlauf 18 aus. Red Bull verteidigte seine Führung in der Konstrukteurs-Wertung und liegt jetzt mit 131 Punkten um 14 Zähler vor Ferrari. Lotus folgt knapp dahinter mit 111 Punkten. In der Fahrer-Wertung führt Vettel mit 89 Zählern knapp vor Räikkonen (85).


Fotos: Lotus, Großer Preis von Spanien, Sonntag


"Weil die Reifen und die Wechselstrategie in diesem Jahr leider eine sehr große Rolle spielen, ist die enge Zusammenarbeit mit unseren Partnerteams wichtiger denn je", erklärt Taffin. "Es gibt einige Bereiche, in denen unsere Partner von unserem Know-how profitieren können. Durch eine gut kalibrierte Motorbremse erzielen sie eine bessere Bremsstabilität, das Ansprechverhalten ist für Balance, Traktion und Reifenverschleiß wesentlich. Auch die Entscheidungen über das je nach Rennsituation optimale Benzingemisch besitzt große taktische Bedeutung."

Monaco sollte dem Renault-Motor liegen

"Einerseits möchtest du so wenig Kraftstoff wie möglich mitführen, um in der Anfangsphase ein möglichst leichtes Auto zu haben; jedes Kilo weniger verringert den Reifenverschleiß. Andererseits benötigst du genug Reserven, um am Ende pushen zu können und vielleicht noch einige Positionen gutzumachen. An diesen Überlegungen arbeiten wir gemeinsam mit den Partnerteams von Renault sehr intensiv", so der Franzose. "Denn diese Feinheiten können im Rennen den entscheidenden Unterschied und mehrere Positionen ausmachen. Und so viel Erfahrung wir auch besitzen - wir lernen immer noch dazu."

"In zwei Wochen geht es bereits in Monaco weiter, auf einem völlig anderen Kurs als Barcelona. Wir glauben, dass die Streckencharakteristik den Stärken des Renault RS27 entgegenkommt. Die langsamen Kurven verlangen nach guter Fahrbarkeit und agilem Ansprechverhalten - in beiden Disziplinen gehört unser V8 zu den besten im Feld", meint Taffin. "Red Bull hat dort mit zuletzt drei Siegen in Folge eine beachtliche Erfolgsbilanz aufzuweisen. Renault hat in Monaco generell sehr gute Ergebnisse erzielt - daran möchten wir mit allen vier Partnerteams anknüpfen."

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