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Pascal Wehrlein im Sekunden-Pech: Keine einzige Runde in Q1

Frust bei Pascal Wehrlein nach dem Qualifying der Formel 1 in Budapest: Rote Flaggen bringen den Deutschen um den Einzug in Q2

(Motorsport-Total.com) - Unglückliches Qualifying zum Grand Prix von Ungarn in Budapest Formel 1 2016 live im Ticker für Pascal Wehrlein. Bei nassen Bedingungen hatte der Deutsche das Potenzial, mit seinem unterlegenen Manor in den zweiten Abschnitt des Qualifying zu fahren. Doch rote Flaggen machten diese Unterfangen gleich mehrfach zu Nichte. So musste Wehrlein ohne aussagekräftige Zeit mit Position 21 vorliebnehmen.

Pascal Wehrlein

Pascal Wehrlein haderte mit dem chaotischen Qualifying in Budapest Zoom

"Es war ganz klar Q2 heute, ich war auf Platz neun als ich meine Runde beendet habe, und dann wurde meine Runde gestrichen, weil die rote Flagge schon zwei, drei Sekunden vorher rauskam", ärgert sich Wehrlein, nachdem sein letzter Versuch ausgerechnet nach einem Abflug seines Teamkollegen Rio Haryanto nicht gewertet wurde. "Somit hatte ich keine einzige Runde heute im Qualifying."

Entsprechend groß war der Frust bei Wehrlein. "Es ist einfach ärgerlich. Es war ein wirklich chaotisches Qualifying, da macht es keinen Spaß." Trotz seines persönlichen Pechs macht der Deutsche der Rennleitung aber keinen Vorwurf, die nach den Abflügen von Marcus Ericsson, Felipe Massa und Haryanto jeweils das Qualifying unterbrach.

"Man sollte auf jeden Fall die rote Flagge bringen, weil Personen neben der Strecke gelaufen sind. Deswegen war die rote Flagge auf jeden Fall berechtigt", so Wehrlein, der sich aber wünschen würde, dass man den Fahrern bei derart vielen Unterbrechungen auf jeden Fall die Möglichkeit gibt, eine schnelle Runde zu fahren.

"Ich weiß nicht, was man da machen kann, ob man die Session ein bisschen verlängert. Aber so keine einzige Runde zu haben und jedes Mal durch die rote Flagge gestoppt zu werden...", stöhnt Wehrlein. Statt im Mittelfeld startet er morgen im Rennen nun aus der letzten Reihe. Dementsprechend schlecht sind seine Aussichten. "Hier kann man nicht überholen", meint Wehrlein.