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Party bei Caterham: Van der Garde erstmals in Q2

Giedo van der Garde zeigte bei schwierigen Bedingungen in Monaco eine Glanzleistung und zog zum ersten Mal in den zweiten Abschnitt des Qualifyings ein

(Motorsport-Total.com) - Partystimmung bei Caterham nach dem Qualifying zum Großen Preis von Monaco. Mechaniker klatschen sich ab, Teambesitzer Tony Fernandes umarmte seinen Piloten Giedo van der Garde. Während ein 15. Startplatz bei den meisten anderen Teams kaum für Jubelstimmung gesorgt hätte, wurde bei Caterham fast wie nach einem Sieg gefeiert. Und das zurecht, denn van der Garde zeigte bei schwierigen Wetterbedingungen, dass er mehr als nur ein 'Paydriver' ist und schlug der Konkurrenz mit einer mutigen Strategie ein Schnippchen.

Giedo van der Garde

Giedo van der Garde ließ im Qualifying von Monaco mit Platz 15 aufhorchen Zoom

"Das ist großartig für mich und das Team", jubelt der Niederländer. "Bei diesen Bedingungen kann alles Mögliche passieren. Wir waren zur richtigen Zeit an der richtigen Stelle. Als kleines Team muss du manchmal mehr aufs Spiel setzen als andere Teams." Schon im ersten Abschnitt des Qualifyings hatte van der Garde auf feuchter Strecke eine starke Leistung gezeigt und zum ersten Mal in seiner noch jungen Formel-1-Karriere den Einzug in Q2 geschafft.

Dabei profitierte er nicht nur von der Tatsache, dass der Ferrari von Felipe Massa nach dem Unfall im dritten Freien Training nicht rechtzeitig für das Qualifying repariert werden konnte, sondern ließ als 16. auch Paul di Resta im Force India hinter sich. In Q2 setzte der 28-Jährige dann ein Ausrufezeichen. Als erster Fahrer wechselte van der Garde bei abtrocknender Strecke von Intermediates auf die superweichen Slicks, und traf damit die richtige Entscheidung.


Fotos: Giedo van der Garde, Großer Preis von Monaco


Zeitweise tauchte sein Name sogar auf Position drei der Zeitenliste auf, bis etwa eineinhalb Minuten vor Ende des zweiten Qualifying-Abschnitts lag der Niederländer unter den Top 10 und wäre damit sogar für Q3 qualifiziert gewesen. Doch da die anderen Piloten seinem Beispiel folgten und auch auf Slicks wechselten, ging es am Ende zurück bis auf Platz 15, womit van der Garde aber mehr als zufrieden war: "Wir haben heute sehr gute Arbeit geleistet, ich bin sehr stolz."

Nicht nur die schwierigen Bedingungen, sondern auch der Stadtkurs von Monaco liegt van der Garde offenbar: "Das ist eine Strecke, die ich schon immer mochte. Es ist ein lustiger, kleiner Go-Kart-Kurs." Im Vorjahr war er in der GP2 in beiden Rennen als jeweils Dritter aufs Podium gefahren, insgesamt weist seine Bilanz in den Nachwuchsformeln vier Podiumsplatzierungen in Monaco aus.

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