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Option gezogen: Carlos Sainz bleibt 2017 bei Toro Rosso

Carlos Sainz hat seinen Platz bei Toro Rosso für die Formel-1-Saison 2017 sicher: Red Bull zieht die Option für das kommende Jahr - Gute Chancen für Daniil Kwjat

(Motorsport-Total.com) - Die Vorhersage von Toro-Rosso-Teamchef Franz Tost hat sich bewahrheitet: Red Bull lässt Carlos Sainz in der Formel-1-Saison 2017 weiterhin im Team aus Faenza fahren. Der 21-Jährige Spanier wurde am heutigen Mittwoch von Red-Bull-Teamchef Christian Horner bestätigt. "Wir haben Anfang der Woche die Option gezogen, er ist somit weitere zwölf Monate an Red Bull gebunden", so der Brite bei einer Medienveranstaltung vor dem Grand Prix von Österreich 2016 in Spielberg.

Carlos Sainz

Carlos Sainz wird auch in der Formel-1-Saison 2017 für Toro Rosso fahren Zoom

"Wie alle unsere Fahrer hat auch er einen Vertrag mit Red Bull. Wir haben damit die Möglichkeit, ihn dort zu platzieren, wo wir ihn sehen möchten. Er ist derzeit bei Toro Rosso - und dort wird er auch im kommenden Jahr sein", erklärt Horner. Red Bull hat einen frühen Zeitpunkt gewählt, um in das Team Ruhe zu bekommen und dem Spanier entsprechende Rückendeckung zu geben. Die Option auf die Dienste von Sainz wäre erst zum Ende des Jahres ausgelaufen.

Somit bleibt nun die Frage, wer den Platz neben dem Spanier in der Saison 2017 besetzen wird. Zuletzt waren dem aktuellen Toro-Rosso-Piloten Daniil Kwjat aufgrund schwankender Leistungen eher geringe Chancen eingeräumt worden. Doch die Nachfolgekandidaten Pierre Gasly (GP2) und Sette Camara (Formel-3-EM) drängten sich zuletzt nicht auf. Ihr Aufstieg in die Formel 1 käme womöglich zu früh. Somit darf der Russe, der bei Red Bull von Max Verstappen verdrängt wurde, wieder hoffen.

"Ich wäre überrascht", sagt Horner auf die Frage, ob Sainz zur kommenden Saison einen neuen Teamkollegen bekommen wird. "Dany (Daniil; Anm. d. Red.) führt seine Entwicklung fort", lobt der Red-Bull-Teamchef seinen ehemaligen Schützling. Kwjat fange sich derzeit wieder. "Es gibt außerdem keinen, der sich gerade aufdrängt. Es mangelt uns keineswegs an Talenten, aber jetzt haben wir zumindest bei Red Bull mal Planungssicherheit für die kommenden zweieinhalb Jahre."

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