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"Noch viel Potenzial": Haas glaubt an Q3-Einzüge

Das Haas-Team sieht sich nach Sotschi weiter gut auf Kurs und spricht von guten Verbesserungen: Q3-Einzüge sollen noch in dieser Saison erreicht werden

(Motorsport-Total.com) - Nach dem Rückschlag in China hat Haas in Sotschi wieder in die Erfolgsspur zurückfinden können. Rang acht für Romain Grosjean brachte dem Neueinsteiger bereits zum dritten Mal im vierten Rennen satte Punkte, doch im Vergleich zu den ersten beiden Saisonläufen scheint sich das amerikanische Team etwas zurückentwickelt zu haben. Doch Teamchef Günther Steiner betont, dass man weiterhin voll im Plan liege.

Romain Grosjean, Sergio Perez

Haas kann sich bislang ordentlich gegen die Mittelfeld-Konkurrenz behaupten Zoom

"Das Auto besitzt noch eine Menge Potenzial, das wir noch nicht abgerufen haben. Wir dürfen nicht vergessen, dass es erst unser viertes Rennen ist. Das ist keine Ausrede, sondern Realität", erklärt der Südtiroler. In den ersten beiden Saisonrennen habe man fast schon überperformt, jetzt ist man wieder im Mittelfeld angekommen. "Das haben wir angestrebt, und dort sind wir nun", sieht Steiner die ersten Ziele erreicht.

Abzuwarten ist, wie der VF-16 im Verlauf der Saison weiterentwickelt werden wird. In Sotschi wurde ein neuer Frontflügel eingesetzt, der vor allem die Fahrbarkeit des Boliden erhöhen soll. In China nahm man das Teil aufgrund der eigenen Probleme wieder vom Auto, doch in Russland hat der Flügel seinen Dienst erledigt. "Der neue Frontflügel hat funktioniert, was sehr cool ist. Es zeigt, dass die Windkanaldaten übereinstimmen. Ich freue mich schon auf das nächste Update", meint Grosjean.

Barcelona als guter Prüfstein

Im Team glaubt man, dass man im weiteren Saisonverlauf nur besser werden kann. Denn aktuell hapere es noch am Verständnis für das Auto. Mit jedem Rennen lernt man das Auto allerdings besser kennen und kann dementsprechend besser auf Probleme reagieren, wie sich beispielsweise bei Esteban Gutierrez in Sotschi gezeigt hat: "Wir hatten einen kleinen Schluckauf bei Esteban im 1. Training, aber wir konnten es in 20 Minuten lösen, weil wir wussten, wie wir reagieren müssen", berichtet Steiner stolz.

Das weitere Programm verlief aus Teamsicht relativ reibungslos, weswegen man im Rennen auch Platz acht feiern konnte. Generell sieht Steiner das Potenzial von Haas um den zehnten Platz herum. Im Rennen konnte man das schon häufig beweisen, doch in der Qualifikation fehlt dem Team noch ein wenig. In Russland fehlte Grosjean etwa eine halbe Sekunde auf den Einzug in Q3, der allerdings noch in dieser Saison angestrebt wird: "Wir arbeiten darauf hin und werden irgendwann im Laufe der Saison dorthin kommen. Wir glauben daran, dass es kommen wird", so Steiner.

Schon beim kommenden Event in Barcelona rechnen sich die Amerikaner etwas mehr aus, denn zum ersten Mal kommt man auf eine bekannte Strecke. Schon im Winter war Haas zum Testen dort unterwegs und kann daher mit den vorhandenen Daten erstmals einen guten Vergleich ziehen. "Wir können unser Auto gegenchecken, ob wir da sind, wo wir sein wollten. Hoffentlich können wir dort ein wenig mehr entwickeln und den nächsten Schritt machen", meint der Teamchef.

Team steht hinter Gutierrez

Entwicklungsmöglichkeiten seien bei einem neuen Team jedenfalls reichlich vorhanden: "An jedem Tag entdecken wir neue Probleme und Bereiche, die wir verbessern können", meint Chef-Renningenieur Ayao Komatsu. "Es geht einfach darum, sie zu priorisieren, weil wir nicht so viel Personal haben. Also machen wir alles Schritt für Schritt. Unser Hauptziel ist nach wie vor, beide Autos ins Ziel zu bringen."


Fotostrecke: GP Russland, Highlights 2016

Das gelang Haas zuletzt immerhin zweimal in Folge, auch wenn Esteban Gutierrez in Sotschi beinahe schon in der zweiten Kurve ausgefallen wäre, als er mit Nico Hülkenberg (Force India) kollidierte. Der Mexikaner macht bislang noch nicht die glücklichste Figur und konnte bislang keine Zähler holen - allerdings hatte er bislang auch erhebliches Technikpech. "Es ist ein bisschen frustrierend", seufzt Gutierrez.

"Ich möchte natürlich die gleichen Möglichkeiten haben, aber mir fehlen die ersten beiden Rennen, wo wir wirklich konkurrenzfähig waren. Ich war dort, um das Ergebnis einzufahren", so der Mexikaner weiter, der aber an seine Chance im weiteren Saisonverlauf glaubt. Sein Team steht jedenfalls hinter ihm: "Im Qualifying war er nur ein klein wenig hinter Romain. Er macht einen guten Job für das Team", betont Steiner. "Hoffentlich wird es beim nächsten Mal besser werden. Er muss sich nun auf das nächste Rennen fokussieren. Das wird er auch."

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