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Nico Hülkenberg: Sergio Perez' Leistungen spornen mich an

Nico Hülkenberg sieht den Ferrari-Flirt von Force-India-Kollege Sergio Perez gelassen entgegen: "Ich verspüre keine Nadelstiche. Das juckt mich gerade wenig"

(Motorsport-Total.com) - "Es fühlt sich so an, als hätte sich das Auto in Hulk verwandelt und ich bin Bruce Banner", lacht Niko Hülkenberg in Anlehnung an den im Comic vorkommenden Nuklearphysiker Dr. Bruce Banner. Der Force-India-Pilot zog gegenüber seinem Teamkollegen Sergio Perez zuletzt immer wieder den Kürzeren auf der Rennstrecke, was dem Deutschen aber eher neue Motivation schenke: "Das ist Ansporn", zeigt sich der 28-Jährige zuversichtlich.

Nico Hülkenberg

Nico Hülkenberg will nicht der Nummer-Zwei-Fahrer bei Force India sein Zoom

"Ich muss mit meiner Crew einen besseren Job machen und Fehler einstellen, die wir gemacht haben. Sergio hat die besseren Resultate, das will ich auch gar nicht verneinen", räumt Hülkenberg selbstkritisch ein. "Natürlich müssen wir darüber reden - auch kritisch untereinander, sonst bügeln wir solche Sachen nicht aus. Das ist ein normaler, natürlicher Prozess. Die Jungs sehen es ja selber. Aber manchmal müssen im Rennen eben unter Druck Entscheidungen getroffen werden."

Zwar läuft der Vertrag des Deutschen Ende der Saison 2017 aus, in Panik verfalle der Le-Mans-Sieger aber nicht: "2018 ist noch so weit entfernt. Die Formel 1 ist so ein schnelllebiges Geschäft, in denen sich die Situationen und Dynamiken so schnell ändern."

Zu Besuch bei Force-India-Besitzer Vijay Mallya

Dabei wird Teamkollege Perez im Fahrerlager als möglicher Ferrari-Kandidat gehandelt - ähnlich wie einst Hülkenberg selbst. "Ich verspüre da keine Nadelstiche. Das juckt mich gerade wenig," gibt sich "Hulk" ganz cool.


Fotostrecke: Formel-1-Strecken 2016: Spielberg

Da Vitamin B bekanntlich nie schaden kann, pflegt Hülkenberg auch weiter persönlichen Kontakt zu Force-India-Besitzer Vijay Mallya. Dabei wurde der 60-Jährigen Multimillionär von der indischen Justiz zu einem "ausgerufenen Straftäter" deklariert. "Ich war vor ein paar Wochen auch bei ihm in England und habe ihn zu Hause besucht", verrät Hülkenberg.

Mallya wird mangelnde Kooperation bei der Rückzahlung der Schulden seiner im Jahr 2012 Pleite gegangenen Fluglinie Kingfisher in Höhe von 1,2 Milliarden Euro vorgeworfen. Der Inder bestreitet diese hohe Summe an Schulden.

Kommunikativ gut aufgestellt

Um auch abseits der Rennstrecke gut aufgestellt zu sein, kümmert sich die renommierte Agentur Jung von Matt/Sports zukünftig um Hülkenbergs PR: "Was den Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit angeht, wollte ich besser aufgestellt sein. Abgesehen vom Team war ich da bisher alleine unterwegs. Das ist ein permanenter Prozess. Wir entwickeln die Autos immer weiter. Ich habe daher auch geschaut, wie ich mich verbessern und wir mir geholfen werden kann. Da kam der Kontakt zu Jung von Matt zustande", erklärt Hülkenberg den PR-Deal.

"Was den Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit angeht, wollte ich besser aufgestellt sein." Nico Hülkenberg

Die Hamburger Agentur betreut den 28-Jährigen damit bei der Strategie, Ausarbeitung und Durchführung seines internationalen Kommunikations- und Marketingauftrittes.

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