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Nicht von dieser Welt: Astronaut lichtet Rennstrecken aus dem All ab

Der US-amerikanische NASA-Astronaut Drew Feustel befindet sich gerade auf der Internationale Raumstation ISS und verfolgt sein Hobby von ganz oben

(Motorsport-Total.com) - Bei so manchen Rennverlauf hat man sich schon gedacht, dass da ganz oben auch ein Motorsport-Fan sitzen muss. Im Fall des US-Amerikaners Drew Feustel trifft das sogar zu. Er ist aber nicht der oft zitierte "Renngott", sondern US-amerikanische NASA-Astronaut auf der Internationale Raumstation ISS. Vom Weltraum aus hat er dabei einen ganz besonderen Blick auf die Dinge, die ihn auch in seiner Freizeit beschäftigen. Er verfolgt die seine Lieblings-Rennserien aus der Vogelperspektive.

Hockenheimring

Spektakuläre Bilder: So strahlen die Rennstrecken dieser Welt ihre Faszination ins All aus Zoom

Ob Formel 1, MotoGP oder IndyCar - Feustel kennt die Rennkalender und weiß, wo gerade etwas los ist. Und dank modernster Technik, kann er seine Eindrücke selbst aus dem Weltraum heraus via Instagram teilen. Einzige Schwierigkeit: Er muss auf klare Sicht warten.

Über Singapur schrieb er zum Beispiel: "Wegen der andauernden Wolkendecke über Asien war diese Strecke schwer zu finden. Ich hoffe, die Teams, Fahrer und Fans genießen das Spektakel - vor allem auch das Feuerwerk nach dem Rennen. Ich werde nach den Lichtern Ausschau halten."

Feustel räumt deshalb auch ein, dass er manche Strecken schon abgelichtet, bevor dort ein Rennen ausgetragen wird. Den Bildern nimmt das aber nicht an Faszination. So erscheint zum Beispiel der Circuit Paul Ricard, auf dem in diesem Jahr der Frankreich-Grand-Prix ausgetragen wurde, selbst aus dem All so farbenfroh, wie er sich auch den "Erdbewohnern" präsentierte.

Der Streckenfotograf Feustel ist eigentlich gelernter Geophysiker und als Bordingenieur schon seit dem 21. März - also kurz vor dem Australien-Grand-Prix - auf einer sechsmonatigen Mission im All. Dort teilt er sich die ISS unter andern auch mit dem deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst.

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