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  • 14.05.2012 13:16

Nach Feuer bei Williams: FIA startet Untersuchung

31 Verletzte lautet die traurige Bilanz des Feuers in der Williams-Box in Barcelona - FIA will Zwischenfall nach Kritik von Robert Fernley untersuchen

(Motorsport-Total.com/SID) - Der Automobil-Weltverband FIA hat nach dem Brand in der Williams-Box im Anschluss an den Sieg von Pastor Maldonado am Sonntag in Barcelona eine Untersuchung eingeleitet. In einem Statement erklärt die FIA, dass nach dem Feuer insgesamt 31 Personen im Medical-Center des Circuit de Catalunya behandelt und sieben von ihnen wegen Verbrennungen und Rauchvergiftungen in lokale Krankenhäuser gebracht worden seien. Laut eines Statements der katalanischen Regierung sei ein Verletzter mit ernsthafteren Brandwunden per Hubschrauber in ein Krankenhaus in Barcelona geflogen worden. Nach unbestätigten Meldungen sollen 40 Prozent seiner Haut verbrannt sein.

Bruno Sennas Chassis in der ausgebrannten Williams-Garage

Die Williams-Box brannte bei dem Feuer nach dem Rennen fast komplett aus Zoom

Maldonado, dessen Team gerade den ersten Grand-Prix-Sieg des Venezolaners feierte, als der Brand ausbrach, hatte seinen zwölf Jahre alten Cousin Manuel, der wegen eines gebrochenen rechten Fußes eine Schiene trug und selbst nicht richtig laufen konnte, aus der Box herausgetragen. Auch der im Rollstuhl sitzende Teambesitzer Frank Williams wurde rechtzeitig ins Freie gebracht.

"Die Flammen wurden schnell unter Kontrolle gebracht, und die FIA arbeitet eng mit den spanischen Behörden zusammen, die den Vorfall untersuchen", teilt der Weltverband mit. Das Feuer hatte die Williams-Garage mit dichtem schwarzen Qualm gefüllt und dann noch auf die Box von Caterham übergegriffen.


Fotos: Feuer in der Williams-Box


Während Williams sich bei den im Fahrerlager benachbarten Teams für ihre Hilfe bei den Löscharbeiten bedankt, äußert Bob Fernley, stellvertretender Teamchef von Force India, Kritik an der langsamen Reaktion der Streckenmitarbeiter: "Es gibt kein Training, keine Abläufe. Ich bin runtergelaufen, um nach meinem Mitarbeiter zu schauen, und ich musste mir meinen Weg freikämpfen. Wir müssen einen ernsten Blick auf das Training der Leute an den Strecken werfen", so Fernley, aus dessen Team ein Mechaniker verletzt wurde: "Ich bin alles andere als beeindruckt."

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