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Motorsportwelt nimmt Abschied von Max Mosley

Die Formel 1, Fahrer, Teams und FIA-Präsident Jean Todt nehmen Abschied von Max Mosley und zollen ihm für seinen Beitrag Anerkennung

(Motorsport-Total.com) - Die Motorsportwelt trauert um den ehemaligen FIA-Präsidenten Max Mosley, der am gestrigen Montag im Alter von 81 Jahren verstarb. Der frühere Rennfahrer hatte von 1993 bis 2009 als Vorgänger von Jean Todt die Geschicke des Automobil-Weltverbandes geleitet und sich intensiv um das Thema Sicherheit gekümmert.

Max Mosley, Jean Todt

Jean Todt gedenkt seinem Vorgänger Max Mosley Zoom

"Ich bin über den Tod von Max Mosley tief traurig", teilt Mosley-Nachfolger Todt in einem Statement mit. "Er war eine große Figur in der Formel 1 und im Motorsport. In seinen 16 Jahren als FIA-Präsident hat er enorm zu einer größeren Sicherheit auf der Strecke und auf den Straßen beigetragen. Die gesamte FIA-Gemeinde zollt ihm Anerkennung. Unsere Gedanken und Gebete sind bei seiner Familie."

Auch die Formel 1 hat mit einem Statement kondoliert: "Mit Trauer hören wir, dass Max Mosley, der ehemalige FIA-Präsident, verstorben ist. Er war eine große Persönlichkeit der Verwandlung der Formel 1. Unsere Gedanken sind in dieser traurigen Zeit bei seiner Familie und seinen Freunden." Dazu veröffentlichte die Serie ein passendes Tributvideo.

Natürlich posteten auch alle Formel-1-Teams wie Mercedes, Ferrari oder Williams ein Tribut an den Briten. Alpine nannte ihn sogar "einen Titanen des Sports" und betonte, dass "sein Erbe noch heute lebt".

Für Mercedes war Mosley "eine powervolle, modernisierende Kraft für den Motorsport und eine einzigartige Persönlichkeit unserer Industrie", für Alfa Romeo eine "echte Legende".

Herzliche Worte kamen auch von zahlreichen Fahrern und Wegbegleitern. Besonders betroffen war unter anderen Ex-Pilot David Brabham: "Ich glaube nicht, dass die Leute gemerkt haben, wie viel er als FIA-Präsident für die Sicherheit und für den Motorsport getan hat. Er war zu mir und meiner Familie sehr gut, als Roland gestorben ist."

Brabham war 1994 bei Simtek Teamkollege von Roland Ratzenberger, als dieser in Imola tödlich verunglückte. Der Unfall des Österreichers und einen Tag später der von Ayrton Senna gelten noch heute als wichtiger Meilenstein im Bestreben nach mehr Sicherheit. Das konnte sich vor allem Max Mosley auf die Fahnen schreiben.

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