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Motor, Gurt, Ausfall: Charles Leclerc erklärt, was wirklich los war!

Ferrari-Fahrer Charles Leclerc erklärt, wie es beim Spanien-Grand-Prix der Formel 1 in Barcelona zu seinem technisch bedingten Ausfall kam

(Motorsport-Total.com) - Es hätten zumindest ein paar WM-Punkte werden können. Doch daraus wurde nichts: Nach knapp zwei Dritteln des Spanien-Grand-Prix 2020 in Barcelona gab Charles Leclerc das Formel-1-Rennen an der Ferrari-Box auf. Kurz zuvor hatte sich Leclerc in der Schikane gedreht.

Charles Leclerc

Nicht im Ziel: Ferrari-Fahrer Charles Leclerc schied nach Technikfehler aus Zoom

Die Ursache für diesen Dreher: der Ferrari-Motor war plötzlich abgestorben. "Ich fuhr in die Schikane und der Motor ging aus. Alles ging aus. Dadurch blockierte meine Hinterachse und ich drehte mich. Ich habe dann versucht, den Motor wieder anzulassen, aber das klappte nicht", sagt Leclerc in einer ersten Stellungnahme bei 'Sky'.

"Als ich bemerkt habe, dass das nicht funktioniert, habe ich die Gurte gelöst." Und dann ließ sich der Ferrari SF1000 doch noch einmal starten.

Leclerc, der inzwischen viel Zeit verloren hatte, musste direkt an die Box, um seine Gurte wieder anziehen zu lassen. Das wurde zumindest probiert, kurz darauf aber schob man Leclerc rückwärts in die Box.

"Das Rennen", so meint Leclerc, "war aber schon vorher gelaufen, noch bevor der Motor ausgegangen war. Schade. Wir müssen jetzt herausfinden, was da los war."


Barcelona: Wer letzte Nacht am schlechtesten geschlafen hat

Ohne die technischen Probleme hätte es heute "P6 oder P7" für ihn sein können, sagt Leclerc weiter. Es sei "eigentlich nicht so schlecht" gelaufen. "Vor allem auf dem weichen Reifen waren wir schnell. Auf dem Medium hingen wir im Verkehr fest. Bei mir lief es bis zum Problem aber ganz gut."

Insgesamt zeichne das Ergebnis "das Bild der jüngsten Rennwochenenden", so Leclerc. "Wir sind einfach nicht stark genug. Das ist alles. Egal, ob es am Motor oder an der Aerodynamik liegt. Es ist das Gesamtpaket, vor allem auf einer Strecke wie Barcelona. Und da zeigt sich: Wir sind nicht stark genug. Daran müssen wir arbeiten."

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