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Mit diesen Neuerungen will Renault 2017 punkten

Neue Regeln, neues Design, neuer Motor: Für die Formel-1-Saison 2017 rüstet Renault technisch im großen Stil nach - Antriebseinheit wird generalüberholt

(Motorsport-Total.com) - Nach einem durchwachsenen Comeback-Jahr will sich Renault in der Formel-1-Saison 2017 nicht nur personell, sondern auch technisch neu aufstellen. Zum einen holte man Nico Hülkenberg als Ersatz für Kevin Magnussen und trennte sich erst kürzlich von Teamchef Frederic Vasseur. Zum anderen kündigte man bereits im vergangenen Jahr an, diese Saison mit einer völlig neuen Antriebseinheit an den Start gehen zu wollen.

Renault

Renault stellt sich für die Formel-1-Saison 2017 personell und technisch neu auf Zoom

Laut 'us.motorsport.com' plant Renault in diesem Zusammenhang auch ein neues Energierückgewinnungs-System (ERS). Demnach bestätigt Geschäftsführer Cyril Abiteboul: "Wir werden eine komplett neue Architektur beim Verbrennungsmotor haben und zum ersten Mal die zweite ERS-Generation einführen." Zwar sei die Leistung des Systems zuletzt nicht schlecht gewesen, aber es gebe durchaus Luft nach oben.

Dabei arbeite man eng mit Infiniti zusammen. Der Renault-Nissan-Konzern engagiert sich seit geraumer Zeit in Form eines Techniktransferdeals. Nun soll die Zusammenarbeit offenbar vertieft werden. "Das ist erst der Beginn unserer Beziehung", sagt Abiteboul. "Im vergangenen Jahr wurden einige Dinge etwas übereilt, auch wenn Infiniti vorbereitet war. Aber manches war nur ein Transfer dessen, was es zwischen Red Bull und Renault schon gab."


Fotostrecke: Renault-Meilensteine in der Formel 1

Ende 2015 hatte Infiniti seine langjährige Partnerschaft mit Red Bull beendet und setzte diese mit dem Werksteam von Renault fort. Um diese künftig besser zu strukturieren, werde es "Blöcke" geben - "Blöcke, von denen ich mir erhoffe, dass sie uns für die nächsten fünf bis zehn Jahre auf gesunde Füße stellen. Das ist der Zeitrahmen, in dem wir über unser Formel-1-Engagement nachdenken", erklärt Abiteboul weiter.

Da Renault nicht nur ein eigenes Werksteam betreibt, sondern auch Red Bull und Toro Rosso mit Motoren beliefert, dürften sie von der Entwicklung langfristig ebenfalls profitieren. Mit der Generalüberholung der Antriebeinheit wolle man den Aufwärtstrend des Vorjahres fortsetzen und beweisen, dass die Wende geschafft ist: "Das vergangene Jahr war wirklich fantastisch und das müssen wir bestätigen", betont der Renault-Geschäftsführer.

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