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Mehr Content für TV-Sender: Liberty will ORF & Co. beleben

Liberty Media möchte den weltweiten TV-Stationen künftig mehr hochwertigen Content zur Verfügung stellen, um die Live-Übertragungen zu verbessern

(Motorsport-Total.com) - Der (nicht mehr ganz) neue Formel-1-Eigentümer Liberty Media plant eine Content-Initiative, um die TV-Übertragungen weltweit aufzuwerten. Denn während Sendeanstalten wie der britische Pay-Anbieter Sky mit gigantischen Ressourcen und viel Personal schon heute für ein erstklassiges inhaltliches Angebot sorgen, stehen kleineren TV-Sendern nur begrenzte Ressourcen zur Verfügung.

Ernst Hausleitner und Alexander Wurz

Kleineren TV-Stationen wie etwa dem ORF will Liberty in Zukunft helfen Zoom

Das wiederum ist für Liberty ein Problem, weil das Produkt Formel 1 in einigen Ländermärkten nicht so attraktiv aufbereitet wird wie in anderen. Zu verstehen ist dies nicht als Kritik an ORF & Co., die aufgrund budgetärer Zwänge mit eingeschränkten Mitteln arbeiten. Sondern vielmehr als Ansatz, um den kleineren Sendern zu helfen, ihre Live-Übertragungen aufzuwerten, ohne dass sie dafür wesentlich mehr Geld und Personal in die Hände nehmen müssen.

Für Liberty ein Thema, mit dem sich das neue Vermarktungsteam gerade beschäftigt: "Besonders in Bezug auf TV-Stationen, die nicht die gleichen Kapazitäten haben wie Sky", erklärt Formel-1-Sportchef Ross Brawn in einem Interview mit 'Motorsport-Total.com'. "Wir stellen den Content zur Verfügung, und wir denken gerade darüber nach, mehr Content gerade für kleinere TV-Stationen anzubieten. Vielleicht sollten wir mehr tiefgründiges Material für bestimmte TV-Stationen produzieren."

"Es wäre gut für die Formel 1. Denn letztendlich werden wir danach beurteilt, was die Fans im TV sehen. In kleineren Ländern, die nur ein Studio zu Hause haben und keine Reporter an der Strecke, könnten wir viel mehr Content und Material zur Verfügung stellen als jetzt. Nächstes Jahr werden wir da erste Änderungen sehen", kündigt er an.

Das komplette Interview mit Ross Brawn, in dem wir den 62-Jährigen mit Facebook-Vorschlägen unserer User konfrontiert haben, um die Formel 1 besser zu machen, gibt's nächste Woche nachzulesen.

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