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Medienbericht: Schnellere Formel-1-Autos 2017 vom Tisch?

Zu unsicher, keine Überholmanöver oder Mercedes-Politik: Weil Karossiere und Diffusor nicht mehr wachsen sollen, könnten Fabelrundenzeiten ein Traum bleiben

(Motorsport-Total.com) - Ist der Plan, die Formel-1-Autos ab 2017 schneller zu machen, teilweise schon wieder vom Tisch? Wie 'auto motor und sport' am Montag berichtet, soll die Technische Arbeitsgruppe mit dem Projekt heimlich, still und leise eine Rolle rückwärts vollführt haben. In einem entsprechenden Artikel heißt es, die Boliden sollten nur noch in der Spurbreite wachsen und nicht mehr bei Chassis, Unterboden und Diffusor. Bedenken seitens Mercedes und Pirelli sind angeblich der Grund für das Umdenken.

Studie 2017, Andries van Overbeeke

Studie eines 2017er Rennwagens: Ein so aggressives Auto könnte ein Traum bleiben Zoom

Es ist davon die Rede, dass die vorgeschriebene Karosseriebreite (gemessen an den Seitenkästen) auf aktuellem Stand und damit bei 140 Zentimetern bliebe. Ein Anwachsen auf 180 Zentimeter sei vom Tisch, nicht aber die Spurverbreiterung auf 200 Zentimeter. Damit bekämen die Autos einen ganz neuen Look, der durch neue Flügeldimensionen unterstützt würde. Schließlich ist angedacht, dass der Frontflügel und der Heckflügel wachsen und so für mehr Abtrieb der Rennwagen sorgen.

Der Vorteil könnte verpuffen, wenn der Diffusor in der Höhe nicht auf die geplanten 25 Zentimeter wächst und eine Modifikation der vorderen Kufe des Unterbodens Vorteile beim Abtrieb hemmen. Beide Vorschläge sollen nach dem Meeting der Technischen Arbeitsgruppe auf dem Tisch liegen und von Verantwortlichen aus den Reihen der Teams sowie der Organisatoren verfolgt werden.

Hintergrund der Überlegung sind Gerüchten zufolge Bedenken seitens Mercedes und Pirelli, dass die Autos zu schnell werden könnten. Das wäre nicht nur ein Sicherheitsrisiko, sondern würde das Überholen möglicherweise schwieriger machen. Dass die Silberpfeile ihren Vorteil konservieren wollten, verwies Toto Wolff unlängst ins Reich der Fabeln. "Im Sport und im Geschäftsleben geht es wie in jeder anderen Beziehung um Kompromisse. Man muss den besten Kompromiss finden", so der Mercedes-Sportchef.

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