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McLaren-Stars optimistisch: In Singapur viertschnellstes Auto?

Bei McLaren ist man optimistisch, dass man beide Autos in Singapur in die Punkte bringen kann, doch dafür müssen beide erst einmal das Ziel sehen

(Motorsport-Total.com) - In Spa und Monza erlebte McLaren zwei schwierige Rennen, doch in Singapur sollte es wieder aufwärts gehen. Auf dem Stadtkurs kommen die Schwächen des unterlegenen Honda-Antriebs nicht so zum Tragen, was beim Team Grund zum Optimismus gibt. Ganz offen spricht man darüber, in Singapur vierte Kraft zu sein. Mercedes, Red Bull und Ferrari sind laut den Piloten zu weit weg, dahinter sei aber alles möglich.

Fernando Alonso

Hat Grund zum Optimismus: Fernando Alonso ist mit McLaren im Aufwind Zoom

"Dahinter gibt es Möglichkeiten, um die wir kämpfen", sagt Fernando Alonso. Das sieht auch sein Teamkollege Jenson Button so: "Der siebte Platz ist das Beste, auf das wir hoffen können. Wenn alle sechs vorher ankommen, dann werden wir Siebter sein", so der Brite. Damit schickt McLaren schon eine ordentliche Kampfansage in Richtung Force India und Williams, die sonst die großen Krümel hinter den Top-3-Teams aufpicken.

"Hier sollten wir in Q3 sein und auch am Sonntag beide Autos in die Punkte bringen. Das wollen wir erreichen und uns von Toro Rosso absetzen, die ebenfalls stark sein sollten", kündigt Alonso bereits große Leistungen an. Überhaupt sei das Team jetzt in einer so guten Form, dass Punkte auf allen noch kommenden Kursen drin sind. "Auf dem Papier sollten noch gute Rennen kommen, aber die muss man auch ordentlich umsetzen", so der Spanier.


Fotostrecke: Formel-1-Strecken 2016: Singapur

Denn trotz der guten Voraussetzungen muss man in Singapur erst einmal ans Ziel kommen. Das Rennen gilt als härtestes des Jahres, weil Hitze und hohe Luftfeuchtigkeit über zwei Stunden Fahrer und Auto zusetzen. "Es ist ein herausfordernder Kurs für die Zuverlässigkeit. Wir müssen die Temperaturen und Bremsen unter Kontrolle behalten. Es gibt viel, auf das wir achten müssen", weiß Alonso.

Ein kleiner Fehler bedeutet meist das Aus, was gleichzeitig aber auch eine Chance eröffnet, dass die Top 6 nicht problemfrei ins Ziel kommen. "Wir werden sehen, wie es wird, aber die Top 6 sind sehr optimistisch", will Alonso nichts versprechen. "Im vergangenen Jahr kamen wir mit Optimismus her, waren dann aber nur Zwölfter und 15. in der Qualifikation und sind im Rennen beide ausgeschieden. Es ist nicht so einfach, wie es ausschaut."

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