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Max Verstappen fühlte sich im RB16 "manchmal ein bisschen machtlos"

Max Verstappen sagt, dass die Aero-Probleme mit dem RB16 in den Medien größer gemacht wurden, gibt aber sich zu, sich manchmal "machtlos" gefühlt zu haben

(Motorsport-Total.com) - Der Red Bull RB16 war kein Auto, das Mercedes in der Formel-1-Saison dauerhaft herausfordern konnte. Das lag auch daran, dass man vor allem zu Beginn der Saison mit unerwarteten Aerodynamik-Problemen zu kämpfen hatte.

Max Verstappen

Im Nachhinein relativiert Max Verstappen die Aero-Anomalien bei Red Bull Zoom

Das unberechenbare Handling des Autos und das nervöse Heck machten sowohl Max Verstappen als auch Alexander Albon zu schaffen, obwohl das Team aus Milton Keynes in den ersten Rennen gute Fortschritte machte. So urteilt Verstappen im Rückblick, dass die Probleme für ihn kein so großes Drama gewesen seien.

"Ich denke, das wird in den Medien größer gemacht", sagt der Niederländer im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com' über die schwierigen Eigenschaften des RB16. "Wir hatten das zweitschnellste Auto."

Red Bull im Vergleich zu Mercedes "bisschen schwieriger"

"Ich denke, es gibt viel schlechtere Autos, die man da draußen fahren kann. Wir hatten in der Vorsaison ein paar Dreher und so, und wenn man am Limit fährt, ist das Auto nicht einfach zu fahren. Vielleicht ist unseres im Vergleich zu Mercedes ein bisschen schwieriger, aber es ist wahrscheinlich besser als das von Williams."

Deshalb empfinde er es als "ein bisschen übertrieben, was die Leute in den Medien sagen", erklärt Verstappen. "Ich habe mich nie wirklich so gefühlt."


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Da Mercedes in der Saison 2020 mit seinem Auto und Motor gute Fortschritte gemacht hat und Ferrari zurückgefallen ist, fand sich Verstappen oft auf einem einsamen dritten Platz wieder. Obwohl er nicht die Siege feiern und um den Titel kämpfen konnte wie erhofft, sieht er sich fahrerisch in einer besseren Position.

Verstappen fühlte sich "manchmal ein bisschen machtlos"

"Ich denke, es war wieder besser als 2019, einfach ein bisschen konstanter", analysiert der Red-Bull-Pilot die eigene Leistung. "Aber, ja, ich war schon einige Rennen auf mich allein gestellt ... Ich mag es einfach, Mercedes hinterherzufahren! Das Auto war nicht schlecht, aber natürlich fehlte uns noch ein bisschen zu Mercedes."

Auf die Frage, ob er deshalb frustriert sei, sagt er: "Nicht frustriert, nur manchmal ein bisschen machtlos. Ich versuche immer noch, das beste Ergebnis herauszuholen, was wir, glaube ich, die meiste Zeit getan haben. Ich denke also, das ist gut."

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