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Marussia dementiert Einigung mit Razia

Marussia sucht weiterhin nach einem Nachfolger für Timo Glock und bestreitet eine Einigung mit Luiz Razia - Fahrervorstellung "hoffentlich in dieser Woche"

(Motorsport-Total.com) - Auch nachdem heute mit den ersten Tests in Jerez die Formel-1-Saison 2013 - zumindest inoffiziell - begonnen hat, ist immer noch nicht klar, welche 22 Fahrer beim Saisonauftakt in Melbourne in der Startaufstellung stehen werden. So ist das zweite Cockpit bei Force India nach wie vor unbesetzt, und auch Marussia hat noch keinen Nachfolger für Timo Glock präsentiert. So musste Max Chilton den MR02 heute morgen im Jerez alleine präsentieren. Auf die Frage, wann das Team seinen zweiten Piloten benennen will, antwortet Teamchef John Booth der Nachrichtenagentur 'Reuters': "Hoffentlich in dieser Woche."

Max Chilton

Solo für Chilton: Der Brite ist bisher der einzige Marussia-Pilot Zoom

Dabei schien Ende vergangener Woche schon alles geklärt. Nachdem verschiedene Medien berichtet hatten, der bisherige GP2-Pilot Luiz Razia werde zweiter Fahrer des Teams, hatte der Brasilianer auf seiner persönlichen Website den Einstieg bei Marussia bestätigt. Nach Ansicht von Booth war er damit etwas voreilig: "Sich mit den Medien zu unterhalten, kann gefährlich sein. Jemand schreibt das auf seiner Website, und dann gilt es direkt als Tatsache." Einig sein man sich mit Razia noch nicht, gleichwohl bestätigte Booth Verhandlungen: "Wir sprechen mit ihm."

Die Zeit drängt bei Marussia, denn Formel-1-Neuling Chilton möchte das Team die Strapazen eines viertägigen Tests nicht zumuten. "Ich denke nicht, dass Max bei seinem ersten richtigen Formel-1-Test vier Tage lang im Auto sitzen wird. Das wäre für ihn ziemlich anstrengend", erklärt Booth. Der Brite ist jedoch zuversichtlich, dass das Team bald einen adäquaten Fahrer präsentieren kann: "Ich denke, wir sind in einer starken Position. Wir sind ein Team mit 180 Leuten. Denen jeden Monat die Gehälter zu zahlen, ist bei Weitem nicht so schwierig wie bei 500 Mitarbeitern."


Fotos: Präsentation des Marussia MR02


"Wir sind kompakt und haben einen soliden Geschäftsplan", meint Booth. Wie solide dieser Geschäftsplan angesichts eines Autos ist, das kaum Sponsorenaufkleber trägt und der Tatsache, dass man Glock durch einen Paydriver ersetzten muss, sei an dieser Stelle dahingestellt. "In der Formel 1 ist es niemals einfach. Wir sind seit dreieinhalb Jahren hier und hatten bisher noch nicht einen einfachen Tag", sagt Booth. "Aber wir glauben, dass wir ein nachhaltiges Geschäftskonzept haben, und sind mit unserer Situation zufrieden."

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