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  • 11.09.2022 · 13:11

  • von Kevin Hermann

Magnussen wütet nach Q1-Aus über "dumme und unnötige" Tracklimits

Kevin Magnussen fordert nach seinem Q1-Aus und zwei gestrichenen Zeiten im Qualifying eine andere Herangehensweise bei den Streckenbegrenzungen

(Motorsport-Total.com) - Haas-Pilot Kevin Magnussen hat sich nach seinem frühen Ausscheiden in Q1 mit Platz 19 über die Vorgehensweise bei den Tracklimits beschwert, nachdem den Dänen zwei Runden gestrichen worden, die für einen Q2-Einzug gereicht hätten.

Kevin Magnussen

Kevin Magnussen ausgangs von Kurve sieben in Monza Zoom

"Es ist hart und es ist nervig", sagt Magnussen darauf angesprochen. "Die ganze Sache mit den Tracklimits finde ich auch total unnötig, weil die Streckenbegrenzungen in den Kurven auch auf natürlicher Art und Weise definiert sind."

"In Kurve sieben [die zweite Lesmo-Kurve], wo ich die Strafe bekommen habe, gibt es diesen doppelten Randstein am Kurvenausgang und dahinter geht es tief runter, wodurch man ohnehin viel Zeit verliert. Dort gibt es also eine natürliche Begrenzung, wie es auch sein sollte."

Magnussen: Die paar Zentimeter interessieren doch niemanden

"Aber wenn man bis an den Rand des Kerbs geht, dann ist man ein paar Zentimeter drüber und sie löschen einfach die Rundenzeit. Das finde ich einfach nur dumm und unnötig. In Kurven, wo es eine natürliche Begrenzung gibt, sollte es meiner Meinung nach gar nicht erst kontrolliert werden", so Magnussen.

Der Haas-Pilot fährt mit seiner Kritik fort: "Im Fernsehen interessiert es sowieso niemanden, ob man ein paar Zentimeter drüber ist, weil man es ohnehin nicht sehen kann. Es sieht einfach so aus, als würde man ans Limit gehen."

"Aber ich stimme schon zu, dass man es in Kurven kontrollieren sollte, wo der Ausgang flach ist. Dort ist man dann aber auch vorsichtiger, weil man weiß, dass man nicht so weit rausfahren darf, wohingegen man sich in Kurven mit natürlichen Tracklimits freier fühlt, mehr zu pushen."

Magnussen schielt auf Punkte: Auto im Rennen besser

Das Problem sei laut Magnussen, dass man die weißen Linien am Kurvenausgang anders als die Randsteine nicht spüren kann: "Auf den weißen Linien und angemalten Strecken fühlt man einfach nichts, aber wenn man auf so einen doppelten Randstein kommt, spürt man genau, wo man sich befindet."

Mit dem 19. Platz in der Qualifikation konnte er immerhin seinen Teamkollegen Mick Schumacher schlagen, der als Letzter ebenfalls in Q1 ausschied. Einen großen Unterschied hätte es für die Haas-Piloten ohnehin nicht gemacht, da sowohl Magnussen als auch Schumacher eine Gridstrafe von 15 Plätzen erhalten haben.


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Trotz der Strafen rücken beide in der Startaufstellung sogar nach vorne, sodass Magnussen vom 16. Startplatz ins Rennen gehen wird, wovon er sich bessere Chancen als im Zeittraining ausrechnet: "Ich denke, im Rennen haben wir ein schnelleres und konkurrenzfähigeres Auto als im Qualifying. Vielleicht nicht schnell genug für Punkte, aber mit etwas Glück könnte es gehen, wer weiß das schon?"

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