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Lotus überzeugt: Renault macht einen guten Deal

Lotus-Geschäftsführer Matthew Carter ist überzeugt, dass Renault die richtige Entscheidung getroffen hat - Die Fabrik in Enstone ist viel besser als Ende 2010

(Motorsport-Total.com) - Lange hat es gedauert, aber seit gestern Abend steht fest, dass Renault den Lotus-Rennstall übernimmt und sich langfristig zur Formel 1 bekennt. Damit gibt es ab der Saison 2016 mit Mercedes, Ferrari, Renault und McLaren-Honda vier Automobilhersteller in der Königsklasse mit einem eigenen Werksteam. Wie Konzern-Chef Carlos Ghosn meinte, gab es für Renault nur zwei Möglichkeiten: "zu 100 Prozent zurückzukehren oder auszusteigen."

Lotus-Logo

Renault kauft mit Enstone eine funktionierende und ausgebaute Fabrik Zoom

Mit der Lotus-Fabrik in Enstone sichert sich der französische Hersteller eine gut ausgebaute Anlage. Nun wird es in naher Zukunft darum gehen, alle Puzzleteile zusammenzufügen und wieder konkurrenzfähig zu werden. "Sie kaufen ein viel besseres Team als es damals der Fall war, als sie aufgehört haben", ist Lotus-Geschäftsführer Matthew Carter bei 'Autosport' überzeugt. "Es wurde viel über Genii und deren Besitzer gesprochen, aber sie haben viel in die Fabrik investiert."

"Seit Renault den Rennstall verkauft hat, ist der Windkanal viel besser geworden. Es gibt nun auch einen Simulator für die Fahrer, und auch andere Bereiche der Fabrik wurden aufgewertet. Das wurde gemacht bevor ich zu dem Team gekommen bin. Seit ich dabei bin, war es aus finanzieller Sicht sicher in den vergangenen Monaten eine große Herausforderung, aber sie kaufen ein Business, das finanziell in guter Verfassung ist. Ich versuche die Dinge immer aus zwei Blickwinkeln zu betrachten. Und es wirkte vom ersten Tag an als ein guter Deal."

Dennoch dauerte es viele Monate, bis die Übernahme finalisiert wurde. Alle Details sollen auch noch nicht geklärt sein. Genaue Informationen möchte Renault im Januar bekannt geben. "Sie haben ein Team gekauft, das wettbewerbsfähig ist", ist sich Carter sicher. "Wir haben auch gezeigt, dass wir mit einem kleinen Budget konkurrenzfähig sein können und nicht die Millionen der großen Teams brauchen." Lotus belegte in der abgelaufenen Saison den sechsten Platz in der Konstrukteurs-WM, obwohl in der zweiten Jahreshälfte kaum Entwicklung stattfand. Höhepunkt war der dritte Platz von Romain Grosjean in Belgien.

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