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  • 09.06.2012 · 00:17

  • von Fabian Hust

Lotus-Fahrer noch nicht 100-prozentig glücklich

Die Lotus-Piloten wollen das Setup noch verbessern und gehen davon aus, im Qualifying deutlich konkurrenzfähiger zu sein

(Motorsport-Total.com) - Das Lotus-Team präsentierte sich am Freitag in Kanada noch nicht in Bestform. Romain Grosjean belegte mit 1,101 Sekunden Rückstand Position 14, Teamkollege Kimi Räikkönen reihte sich in Montreal mit 1,303 Sekunden Rückstand dahinter ein.

Kimi Räikkönen

Kimi Räikkönen erwartet, dass er im Qualifying wieder vorne mitmischen wird

"Dieser Tag war für uns in Ordnung", so Räikkönen. "Am Nachmittag erwarteten wir Regen, also setzen wir am Vormittag den superweichen Reifen ein, um sicherzugehen, dass wir ein paar Longruns fahren können. Wir schafften alles Notwendige, denn heute kam der Regen erst später."

"Mit meinem Setup bin ich noch nicht 100-prozentig glücklich. Ich denke, dass uns irgendwo ein Trick fehlt. Es ist kein großes Problem, aber ich weiß, dass wir schneller sein können. Lasst uns sehen, wie es morgen läuft. Es kann alles passieren, und hoffentlich ist es ein wenig wärmer, denn dies scheint uns für gewöhnlich zu helfen."

"Das war heute mein erstes Mal auf dem Circuit Gilles Villeneuve und ich habe es wirklich genossen", so Grosjean. "Es ist keine einfache Strecke, und das Wetter war nicht so, wie wir dies den Rest des Wochenendes über erwarten. Es ist aus diesem Grund schade, dass wir nicht in wärmeren Bedingungen fahren konnten."

"Wir haben viel Zeit damit verbracht zu lernen, wie sich das Auto hier verhält, und probierten mit dem Setup ein paar verschiedene Dinge aus. Uns liegen ordentlich viele Daten vor, aber natürlich müssen wir morgen genauso hart arbeiten, wenn die Temperaturen höher sind. Das Auto fühlte sich gut an, und wir sind auch auf den superweichen Reifen ein paar Runden gefahren. Alles in allem war es also ein nützlicher Tag."


Fotos: Lotus, Großer Preis von Kanada, Freitag


"Wir sind im ersten Training mit viel Benzin an Bord auf den weicheren Reifen gefahren", so Chefingenieur Alan Permane. "Der Regen blieb fern, also konnten wir im zweiten Training mit nur einem Satz Reifen fahren, weswegen unsere Zeiten etwas langsamer aussehen als jene der anderen."

"Keiner der Fahrer war zu 100 Prozent mit seinem Auto glücklich, also verbringen wir etwas Zeit damit, um an Setupveränderungen zu arbeiten. Romain hat das Gefühl, dass sein Auto auf der Vorderachse zu steif ist, aber er war nach den durchgeführten Veränderungen deutlich glücklicher."

"Kimi widmete seine Aufmerksamkeit darauf, sein Auto über die Randsteine hinweg zu verbessern, da es zu Beginn ein wenig zu störrisch war. Dies verbesserte sich im Verlauf des Tages stetig. Ich bin zuversichtlich, dass unsere Positionen im 2. Freien Training nicht das widerspiegeln, wo wir morgen im Qualifying stehen."

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