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Abschlusstraining: Vettel als Favorit ins Qualifying

Romain Grosjean meldet in Singapur Ambitionen an, erster Red-Bull-Jäger zu sein, aber gegen Sebastian Vettel war im dritten Training kein Kraut gewachsen

(Motorsport-Total.com) - Sebastian Vettel erzielte auch im dritten Freien Training zum Grand Prix von Singapur Bestzeit, doch die Dominanz von Red Bull wirkte am Samstag vor dem Qualifying nicht mehr ganz so erdrückend wie noch tags zuvor. Der Weltmeister und Vorjahressieger wurde in 1:44.173 Minuten gestoppt und hatte damit "nur" 0,191 Sekunden Vorsprung auf Romain Grosjean (Lotus).

Sebastian Vettel

Sebastian Vettel sicherte sich im dritten Freien Training in Singapur die Bestzeit Zoom

Während Vettel im ersten Sektor (28,0 Sekunden) eine Klasse für sich war und dem Rest der Welt dort mindestens drei Zehntelsekunden abnahm (mit der Ausnahme von Teamkollege Mark Webber), war Grosjean im zweiten Sektor mit 39,7 Sekunden der einzige Fahrer, der die 40-Sekunden-Marke knacken konnte. Doch inwieweit Red Bull im Abschlusstraining gezwungen war, das wahre Potenzial des RB9 aufzudecken, steht auf einem anderen Blatt Papier...

In etwa gleich geblieben ist der Abstand zu Mercedes: 0,568 Sekunden fehlten Nico Rosberg (3.), 0,748 Lewis Hamilton (5.). Im silbernen Sandwich auf Platz vier: Webber, der vor dem Wechsel von harten auf weiche Reifen noch geführt hatte, dann aber auf seiner schnellsten Runde im letzten Sektor aufgehalten wurde. Zieht man die dort verlorenen drei Zehntelsekunden ab, wäre er hinter Grosjean vermutlich Dritter geworden.

Beide Ferrari-Piloten berichteten unisono von einem verbesserten Fahrverhalten, auf der Stoppuhr war davon aber wenig zu sehen. Fernando Alonso landete auf Platz sechs, 1,084 Sekunden hinter der Spitze, und Felipe Massa wurde mit 1,762 Sekunden Rückstand Zehnter. Ebenfalls in den Top 10: Sergio Perez (7./McLaren/+1,327), Überraschungsmann Nico Hülkenberg (Sauber/+1,703) und Jenson Button (McLaren/+1,717).


Fotos: Großer Preis von Singapur, Samstag


Kimi Räikkönen wurde Zwölfter und stand damit im Schatten seines Teamkollegen, doch das hatte seinen Grund: Wie schon im zweiten Freien Training brachte er auf der ersten Supersoft-Runde keine ordentliche Zeit zustande, und im zweiten Versuch schaffte er nur noch den Sprung von P18 auf P12. Den letzten Platz unter den etablierten Piloten gab er dadurch an Adrian Sutil (Force India/+3,076) ab, dessen Team an diesem Wochenende einfach nicht in Fahrt kommt.

Stallkollege Paul di Resta war zwar etwas schneller und wurde 16., sorgte aber mit einem gefährlichen Ausrutscher, der zum Glück in einem der Notausgänge statt in den Leitplanken endete, für eine der brenzligeren Situationen der Session. Auch Esteban Gutierrez (17./Sauber/+2,720) küsste einmal die Mauer, ohne dass er sein Auto dabei beschädigt hat - was für das Qualifying (übrigens wieder bei Flutlicht) fatal gewesen wäre.

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