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Laurent Rossi von Fernando Alonso beeindruckt: "Gott, ja, dieser Kerl!"

Für Alpine-Geschäftsführer Laurent Rossi waren die letzten beiden Baku-Runden ein echter Genuss - Fernando Alonso fehlt noch Konstanz, doch es wird besser

(Motorsport-Total.com) - Die letzten beiden Runden von Baku hat Alpine-Geschäftsführer Laurent Rossi mit großer Begeisterung verfolgt. Denn Fernando Alonso konnte sich in diesen beiden Umläufen noch von Platz zehn auf Rang sechs vorschieben und seinem Team so wertvolle Punkte holen. "Gott, ja, dieser Kerl", schwärmt der Italiener. "Er hat uns mit reinem Talent ein paar Punkte beschert."

Fernando Alonso (Alpine) vor Kimi Räikkönen (Alfa Romeo) beim Formel-1-Rennen in Baku

Fernando Alonso konnte in den letzten beiden Runden vier Plätze gutmachen Zoom

Der sechste Platz von Aserbaidschan war Alonsos bestes Ergebnis seit seinem Formel-1-Comeback und hat das aktuelle "Problem" des Spaniers gut aufgezeigt. Denn über die zwei Runden konnte er sein Talent zeigen, auf längere Distanz hapere es laut Rossi aber noch bei ihm. Darum lief es für ihn noch nicht ganz wie gewünscht.

Doch mit der Zeit komme auch die notwendige Konstanz: "Er war schon immer schnell. In jedem einzelnen Rennen konnte er einige sehr gute Zeiten fahren, die meist so gut wie die von Esteban [Ocon] waren", betont der Geschäftsführer. "Aber er fühlte sich nicht so wohl, diese guten Zeiten immer und immer wieder zu wiederholen."

Das seien die Eingewöhnungsschwierigkeiten des zweimaligen Weltmeisters. "Er muss sich an das Auto gewöhnen, um zu spüren, dass er Runde für Runde die gleiche Performance herausholen kann. Aber das wird besser, das konnte man schon im Grand Prix von Baku sehen", so Rossi. "Das war ein sehr gutes Rennen."

Sicherlich hätte Alonso aber gedacht, dass er sich schneller wieder an die Formel 1 gewöhnt. Doch auch bei ihm dauert die Eingewöhnungsphase in diesem Jahr etwas länger. "Ich schätze, das ist das Gleiche wie bei Checo (Sergio Perez; Anm. d. Red.) und Daniel [Ricciardo]. Die Autos sind aus technologischer Sicht vermutlich etwas komplexer."


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"Daniel hat bei Renault ein ganzes Jahr gebraucht, um sich daran zu gewöhnen. Und jetzt erlebt er bei McLaren das Gleiche. Das ist wohl ein guter Vergleich", sagt er.

Man könne nicht mehr einfach in ein Auto einsteigen und es fahren. "Es gibt ein paar mehr Parameter, die man feintunen muss, und am Anfang hat ihm das Auto vermutlich nicht so zugesagt", so Rossi. "Aber er hat wie Checo gezeigt, dass er sich damit gut arrangieren kann, und jetzt holt er in jedem Rennen mehr und mehr aus dem Auto. Das ist normal mit den modernen Autos."

Aktuell liegt Alonso mit 13 Punkten auf Platz elf der Fahrerwertung.

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