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Kevin Magnussen: Assen? Nein, danke - aber bitte Zandvoort!

Kevin Magnussen würde sich über eine Rückkehr der Formel 1 in die Niederlande freuen - aber nur nach Zandvoort: Assen ist für den Haas-Piloten ein Grauen

(Motorsport-Total.com) - Gerüchte um ein Formel-1-Rennen in den Niederlanden halten sich hartnäckig. Assen galt aussichtsreichster Kandidat für einen Grand Prix, doch zuletzt hatte es auch Anzeichen gegeben, dass Zandvoort eine mögliche Alternative wäre. Kevin Magnussen hätte eine klare Präferenz, auf welcher Strecke er lieber fahren würde: "Zandvoort. Ohne Zweifel", meint der Haas-Pilot.

Daniel Ticktum

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Der Dünenkurs von Zandvoort ist für den Dänen noch eine echte Rennstrecke, Assen hingegen nur ein großer Parkplatz: "Es hat keinen Charakter, die Randsteine sind flach und überall ist Auslauf", winkt er ab. "Zandvoort hat hingegen Geschichte. Es geht hoch und runter, es gibt Banking, die Barrieren sind nah an der Strecke, es gibt überall Kies und die Randsteine sind hoch."

Zandvoort war bis 1985 regelmäßig Teil des Formel-1-Kalenders, seitdem ist die Niederlande ein weißer Fleck auf der Formel-1-Landkarte. Doch der Hype um Max Verstappen könnte das Land wieder zu einem Grand Prix führen, der sicherlich großes Interesse auf sich ziehen dürfte. Doch genau da liegt auch das Problem: Zandvoort gilt aufgrund der schlechten Infrastruktur nicht gerade als geeignet für ein großes Publikum.

Auch die Strecke selbst verspricht nicht zwangsläufig die besten Rennen. "Ich mag den Kurs, aber ich denke, er wäre ein bisschen zu eng für die Formel 1", sagt Toro-Rosso-Pilot Brendon Hartley. Die Berg- und Talbahn mag für Fahrer auf einer einzelnen Runde spaßig sein, doch zum Überholen ist die Strecke weniger geeignet.


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Das würde Magnussen jedoch nicht stören. Er hält Zandvoort nicht für zu eng für die Formel 1 und sagt: "Man braucht ein gutes Qualifying, aber das wäre es wert."

Zandvoort ist fast allen Formel-1-Piloten schon einmal unter die Räder gekommen: Der Kurs ist ein wichtiger Bestandteil des Formel-3-Kalenders und hat mit dem Formel-3-Masters eines der bedeutendsten Nachwuchsrennen ausgetragen. Zu den Siegern des Masters gehörten unter anderem Lewis Hamilton, Nico Hülkenberg, Valtteri Bottas, Max Verstappen und David Coulthard.

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