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  • 04.01.2010 · 13:23

  • von David Pergler

Irvine: Im richtigen Auto kann Schumacher gewinnen

Playboy Eddie Irvine erwartet seinen Ex-Teamkollegen Michael Schumacher 2010 in alter Stärke zurück und lästert über "Fettwanst" Nigel Mansell

(Motorsport-Total.com) - Von 1996 bis 1999 war Eddie Irvine Weggefährte von Michael Schumacher bei Ferrari. Der flotte Ire, der sich selbst immer gerne als den "zweitbesten Fahrer der Welt" bezeichnet hat, fiebert wie jeder andere dem Comeback seines einstigen deutschen Teamkollegen entgegen. Er selbst hatte seinen Helm Ende 2002 an den Nagel gehängt, nachdem ihn Eddie Jordan bei einem Comebackversuch 2003 abblitzen ließ.

Eddie Irvine

Eddie Irvine, wie er leibt und lebt: Ein Mann, der kein Blatt vor den Mund nimmt

Der Vizeweltmeister von 1999 ist gegenüber 'ESPN' überzeugt: "Er (Schumacher) hat sich gelangweilt. Als er Ferrari zu den Rennen begleitet hat, wird er sich gefragt haben 'Was zur Hölle mache ich hier?' Es gab für ihn eigentlich keinen Grund, als Berater die Grand Prix zu besuchen, weil er zu wenig über diese Seite des Geschäfts gewusst hat. Er hatte also keine anständige Arbeit und fungierte eher als Poster-Boy."#w1#

"Er wäre bei Ferrari zurückgekehrt, aber er hatte auf jeden Fall ein Problem mit seinem Nacken", erklärt "Crazy Eddie und führt das an einem Beispiel aus: "Ich habe in Mailand mit ihm Poker gespielt und er musste seine komplette Schulter drehen, um nach links oder rechts zu schauen und mit Leuten zu reden. Aber er hat sich wohl die besten Physiotherapeuten geholt und mit der Zeit ist das Problem verheilt. Fitness wird kein Problem darstellen."

Irvine lästert über "Fettwanst" Mansell

"Michael ist schnell genug, wieder Rennen zu gewinnen und seine Fähigkeiten liegen weit vor denen von Jenson Button." Eddie Irvine

Irvine nimmt kein Blatt vor den Mund: "Man achte nur auf Nigel Mansell, der war ein großer Fettwanst und er hat trotzdem 1992 die Weltmeisterschaft im Alter von 39 Jahren gewonnen. Michael ist schnell genug, wieder Rennen zu gewinnen und seine Fähigkeiten liegen weit vor denen von Jenson Button. Jenson hat 2009 den Titel gewonnen, also kann ihn Michael im richtigen Auto nächstes Jahr gewinnen. Und sollte er kein konkurrenzfähiges Auto haben, wird er nicht verzagen. Er liebt es, Rennen zu fahren und ist ein extrem fleißiger, geduldiger Kerl, der nicht in Panik gerät, wenn Sachen nicht auf Anhieb klappen."

Irvine ist überzeugt: Das Brawn-Märchen von 2009 wird sich nicht wiederholen, Ferrari und McLaren werden auf ihre angestammten Plätze zurückdrängen. "2009 ist Brawn alles in den Schoß gefallen, aber 2010 wird schwieriger. Ross (Brawn) ist kein Narr und mit Mercedes im Rücken werden sie es hinbekommen. Michael ist zu Ferrari gegangen, als diese in einer weitaus schwierigeren Lage waren, als es Brawn 2009 war und haben den Spieß komplett umgedreht."

"Crazy Eddie" glaubt nicht, dass Schumacher gegenüber Nico Rosberg bevorzugt werden wird: "Michael wird da nicht reinspazieren und erwarten, die Nummer eins zu sein. Der schnellste Fahrer wird die Nummer eins sein, so war das überall, wo Michael gefahren ist. Sollte Nico schneller sein, könnte er erwarten, doch zum Teamleader ernannt zu werden, ich glaube aber nicht, dass das passieren wird."

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