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HRT: Viel Lob für Yamamoto

Bei HRT war man am Freitag wieder mit drei Piloten bei der Arbeit: Sakon Yamamoto mit seinen ersten Runden nach drei Jahren Pause

(Motorsport-Total.com) - HRT holt sich seit Kurzem neue Expertisen über den aktuellen Boliden. Aus diesem Grund ließ man Christian Klien bereits einmal ans Steuer, am Freitag in Istanbul durfte Sakon Yamamoto in den Dallara-Cosworth steigen. Der Japaner, der 2006 und 2007 recht erfolglos für Super Aguri und Spyker gestartet war, ersetzte am Vormittag den Stammpiloten Bruno Senna.

Sakon Yamamoto

Sakon Yamamoto im HRT: Wo Bruno draufsteht ist nicht immer Bruno drin Zoom

"Ein fantastischer Tag", jubelt Yamamoto, der drei Jahre lang in keinem Formel-1-Cockpit mehr gesessen hatte. "Ich freue mich sehr, dass ich mal wieder in einem solchen Boliden fahren durfte. Alles lief bestens und ich konnte satte 26 Runden in Istanbul fahren. Es gab gute Fortschritte und es stehen noch mehr Verbesserungen an, die sich in den Rundenzeiten niederschlagen sollten."#w1#

"Wir haben uns auf die Rennvorbereitung konzentriert", erklärt Teamchef Colin Kolles. "Sakon musste sich wieder an den Formel-1-Wagen gewöhnen, aber er hat einen wirklich guten Job gemacht. Leider gab es am Fahrzeug von Karun ein Problem mit einem Sensor, der uns etwas Arbeit beschert hat. Leider konnte er daher am Vormittag nicht das gesamte Programm absolvieren. Wir haben Probleme erkannt und arbeiten an deren Lösung. Ich bin sicher, dass wir beim Setup gute Lösungen finden werden."


Fotos: HRT, Großer Preis der Türkei, Freitag


"Ein harter Tag für mich", bilanziert Chandhok, der in der ersten Session nur 13 Runden drehen konnte, dabei aber immerhin 1,3 Sekunden schneller war als Yamamoto. "Am Vormittag gab es Probleme mit dem Auto, am Nachmittag haben wir Veränderungen am Bremssystem ausprobiert. Mit den weichen Reifen gab es kleine Sorgen. Das müssen wir uns anschauen. Komisch, dass ich meine schnellste Runde mit den harten Pneus gefahren habe. Im Vergleich zu Lotus sind wir beim Stand von Barcelona."

Senna wirkte unterdessen etwas angefressen. Dem Brasilianer schmeckte es offenbar gar nicht, dass er Yamamoto am Vormittag den Vortritt lassen musste. "Der Tag war okay, aber es war als Zuschauer schon etwas komisch", so der Rookie." Am Nachmittag war ich wieder in meinem Element. Wir arbeiten hart und versuchen alles, um den Wagen für morgen etwas besser hinzubekommen. Ich bin 35 Runden ohne Probleme gefahren, die ganze Zeit mit viel Benzin an Bord."

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