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HRT: Entschwindet die Konkurrenz wieder?

Christian Klien kam nur 14 Runden weit, Bruno Senna ebenfalls mit Zwangspause - der Rückstand von HRT in Valencia war nicht eben gering

(Motorsport-Total.com) - Die Fortschritte bei HRT in den ersten Rennen waren groß. Man kannte das eigene Auto kaum, jeder Kilometer brachte neue Erkenntnisse, die auch zu Verbesserungen führten. Doch diese Phase ist vorbei, das Team bräuchte nun Entwicklungen am Auto, um schneller zu werden. Doch die bringt vor allem die Konkurrenz. Entsprechend wuchs der Rückstand wieder an.

Bruno Senna

Bruno Senna kam am Freitag in Valencia nicht ausgiebig zum Fahren Zoom

In Valencia saß am Morgen zum zweiten Mal in dieser Saison Christian Klien im HRT-Auto. Karun Chandhok musste dafür pausieren. Mehr als der 23. Platz war aber nicht drin, auch weil Klien mit einem Getriebeproblem nach nur 14 Runden zum Zuschauen verdammt war.#w1#

"Der Kurs war neu für mich und ich musste in den ersten Runden den Kurs erst lernen, die zu Beginn der staubig war", so der Österreicher. "Die Bedingungen wurden dann besser und ich konnte meine Rundenzeiten verbessern. Letztlich aber war es enttäuschend, denn ich konnte bei meinem zweiten Einsatz für HRT nur 14 Runden drehen. Dann gab es ein Getriebeproblem, daher musste ich vor dem Ende des Trainings aufhören."

Auch Senna kam nicht problemlos über den Tag, bei ihm ging ein Lager der Antriebswelle entzwei. "Das erste Training war wegen der Streckenbedingungen schwierig", so der Brasilianer. "Es war sehr rutschig und daher war es nicht einfach. Der Grip wurde am Nachmittag besser, damit auch die Rundenzeiten. Die schnellte Runde drehten wir auf den weichen Reifen. Nun müssen wir uns auf das Qualifying konzentrieren."


Fotos: HRT, Großer Preis von Europa, Freitag


Chandhok durfte dann am Nachmittag eingreifen und sah durchaus Chancen gegen die Konkurrenz. "Die ersten beiden Sektoren waren gut, aber auf meiner schnellsten Runde bekam ich im letzten Sektor ein Hydraulikproblem", so der Inder. "Wir müssen auf Bruno schauen, um unsere Pace einzuschätzen. Und es sieht so aus, als könnten wir morgen mit Virgin kämpfen."

"Der Reifenverschleiß war hier nicht so schlimm wie noch in Montréal, der weiche Reifen war sogar konstanter als erwartet", so Chandhok. "Die Strecke wird morgen sicher noch etwas besser werden. Mit einem guten Freien Training können wir uns hoffentlich gut auf das Qualifying vor dem eigenen Publikum vorbereiten."

"Die heutigen Ergebnisse waren nicht aussagekräftig, weil wir uns auf morgen und Sonntag konzentriert haben", so Teamchef Colin Kolles. "Am Morgen hatte Klien ein Getriebeproblem und Senna eines mit der Antriebswelle. Als Vorsichtsmaßnahme begutachteten wir nach Kliens Getriebeproblem auch das Getriebe von Senna. Daher startete er später in das zweite Training."

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