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Horner: Webber-Nachfolger aus eigenem Nachwuchskader

Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne stehen in der Pole-Position für die Webber-Nachfolge bei Red Bull - Viel kommt auf ihre Entwicklung über die Saison an

(Motorsport-Total.com) - Ab dem Rauswurf von Jaime Alguersuari und Sebastien Buemi bei Toro Rosso und der Beförderung der beiden Nachwuchspiloten Daniel Ricciardo und Jean-Eric Vergne, halten sich hartnäckig die Gerüchte, dass einer der beiden in Zukunft den Platz von Mark Webber bei Red Bull übernehmen könnte. Am ersten Trainingstag in Melbourne hat sich auch gleich gezeigt, dass die beiden das Duell ernst nehmen. Mehrmals fuhren sie im Paarlauf um die malerische Strecke im Albert Park und schenkten sich von den Rundenzeiten her nichts.

Daniel Ricciardo, Jean-Eric Vergne

Daniel Ricciardo oder Jean-Eric Vergne: Wird einer ins Red-Bull-Team geholt? Zoom

Am wenig aussagekräftigen Freitag war einmal Ricciardo und einmal Vergne um eine Zehntelsekunde schneller. In der kombinierten Zeitenliste beider Trainings hatte Ricciardo die Nase vorne. Gemäß dem ungeschriebenen Formel-1-Gesetz ist der Teamkollege immer der erste Anhaltspunkt. Noch ist unklar, ob Webber auch für die kommende Saison einen Vertrag bei Red Bull erhalten wird. In den vergangenen Wochen wurde auch über das Thema Lewis Hamilton spekuliert, dessen Kontrakt bei McLaren ebenfalls am Ende der Saison ausläuft.

In Australien gaben aber die Red-Bull-Verantwortlichen den Hamilton-Gerüchten einen Korb. "Ich finde es nur logisch, dass wenn man ein eigenes Nachwuchsprogramm hat, das auch Talente hervorbringt, die so talentiert wie Sebastian Vettel sind, man ein Eigengewächs und keinen externen Fahrer holt", sagt Teamchef Christian Horner. "Aber darüber müssen wir uns noch länger keine Gedanken machen."


Fotos: Toro Rosso, Großer Preis von Australien, Freitag


Alguersuari und Buemi verloren ihre Cockpits, weil sie laut Red-Bull-Konsulent Helmut Marko keine "Siegfahrer" seinen. Genau das sucht der österreichische Brausehersteller. Ob Ricciardo und Vergne potenzielle Weltmeister sind, wird sich noch zeigen. In Melbourne hat gerade einmal der Auftakt der mit 20 Rennen längsten Saison der Formel-1-Geschichte begonnen. "Wir werden sie genau beobachten", so Horner.

"Sie sind beide Red-Bull-Fahrer, die prinzipiell an Toro Rosso verliehen sind. Sie sind beide talentierte und junge Fahrer, die ihr Grand-Prix-Debüt dem Investment von Red Bull in Jugend und Talent zu verdanken haben. Es ist eine aufregende Zeit." Ricciardo und Vergne haben sich in jüngster Zeit speziell in der Renault-World-Series mit guten Ergebnissen in Szene gesetzt.

Horner lobt ihre Leistungen: "Ich glaube, sie sind seit einigen Jahren die beiden aufregendsten Fahrer, die im Umfeld der Formel 1 gefahren sind. Jetzt haben sie die Möglichkeit, sich im Kopf-an-Kopf-Duell zu messen und die Investitionen in sie zu rechtfertigen. Ich glaube, es wird interessant werden, ihre Entwicklung über die Saison gesehen zu beobachten."

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