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Horner: "Sebastian kann sich nicht in Luft auflösen"

Christian Horner kann am Überholmanöver von Sebastian Vettel gegen Jenson Button nichts Regelwidriges erkennen und hofft, dass es keine Strafe gibt

(Motorsport-Total.com) - Der Große Preis von Deutschland wurde über die gesamte Distanz von drei Fahrern bestimmt: Fernando Alonso (Ferrari), Sebastian Vettel (Red Bull) und Jenson Button (McLaren). In dieser Reihenfolge lief das Trio nach 67 Runden auch im Ziel ein.

Christian Horner (Red-Bull-Teamchef)

Red-Bull-Teamchef Christian Horner hofft auf Milde der Rennkommissare Zoom

"Es war eine enge Sache. Zwischen den ersten Drei gab es keinen großen Unterschied", urteilt Red-Bull-Teamchef Christian Horner gegenüber 'RTL'. Für Aufsehen sorgte gegen Rennmitte McLaren-Pilot Lewis Hamilton. Der Brite hatte sich zu Beginn des Rennens einen Reifenschaden eingefangen und lag nach seinem zweiten Stopp eine Runde hinter dem Führungsduo Alonso/Vettel. Am Red-Bull-Piloten schob er sich aber energisch wieder vorbei, worüber dieser alles andere als glücklich war.

"Seb verlor etwas Zeit, als sich Hamilton dazwischen schob", sagt Horner und vermutet: "Dadurch ist Jenson wahrscheinlich beim Boxenstopp durchgekommen." Der angesprochene Button lag zum Zeitpunkt des Zurückrundens von Hamilton gegen Vettel wenige Sekunden dahinter. Kurz darauf bog das Führungstrio zum zweiten und letzten Stopp in die Boxengasse ab, wobei Button zuerst hereinkam und Alonso/Vettel erst einen Umlauf später folgten. Dadurch kam Button an Vettel vorbei auf Rang zwei.


Fotos: Großer Preis von Deutschland, Sonntag


In der Schlussphase holte sich Vettel ausgangs der Haarnadelkurve neben der Strecke Rang zwei von Button zurück. Die Rennkommissare beschäftigen sich derzeit noch mit der Frage, ob der Red-Bull-Pilot den McLaren-Fahrer regelwidrig passierte. "Wir wären natürlich sehr enttäuscht, wenn es da noch Konsequenzen gäbe", sagt Horner.

"Er war ja schon bei der Einfahrt in die Kurve deutlich neben ihm. Jenson ist dann ein bisschen über die Linie hinaus gerutscht und hat Sebastian keinen Platz gelassen. Da kann er sich ja nicht einfach in Luft auflösen", findet der Red-Bull-Teamchef und fügt hinzu: "Ich hoffe, die Kommissare treffen eine vernünftige Entscheidung. Es wäre sicher zu hart, dafür bestraft zu werden."

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