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  • 18.12.2009 · 09:55

  • von Marco Helgert

Hartley glaubt weiter an seinen Durchbruch

2009 gab es für Brendon Hartleys Formel-1-Pläne einen Rückschlag, doch der Neuseeländer möchte nun erst richtig Anlauf nehmen

(Motorsport-Total.com) - Brendon Hartley schien Anfang 2009 schon auf dem richtigen Weg zu sein. Er wurde Ersatzfahrer für die Formel-1-Teams von Red Bull. Doch als bei Toro Rosso ein Platz frei wurde, bekam Jaime Alguersuari das Cockpit - Hartley war im Formel-1-Aufgebot nicht mehr vorgesehen. Doch an seine große Chance glaubt der Neuseeländer weiter.

Brendon Hartley

Brendon Hartley möchte sich 2011 endgültig für die Formel 1 empfehlen

Seine Motorsportsaison 2009 war durchaus abwechslungsreich: Zwei verschiedene Formel-3-Serien bestritt er, schnupperte Formel-1-Luft und war auch in der 3,5-Liter-Klasse der World Series by Renault aktiv. Dieses Hin und Her soll 2011 aufhören. Er wird weiter zu den Red-Bull-Junioren gehören, sich jedoch auf seine Ambitionen in der WSbR mit Tech-1-Racing beschränken.#w1#

"Es ist schön, wenn man weiß, dass Red Bull hinter einem steht. Bisher haben sie gute Entscheidungen für mich getroffen und waren sehr loyal zu mir", so Hartley. "Sie verstehen, wie der Rennsport funktioniert." Die Höhen und Tiefen kennt der 20-Jährige selbst, auch wenn es durchaus mehr Höhen als Tiefen gab.

In Jerez durfte er unlängst wieder bei Toro Rosso einen Formel-1-Test fahren. "Der Test war positiv", erklärte er. "Ich habe mich im Auto wohlgefühlt. Aber diese Autos sind körperlich schon sehr anstrengend. Die Kräfte, die auf den Körper wirken, sind fast unglaublich."

Das Ziel, eines dieser Autos so bald wie möglich als fester Fahrer innezuhaben, steht weiterhin ganz oben auf seiner Agenda. "Die World Series ist da ein weiterer Schritt zu. Ich bin froh, dass ich das machen kann", so Hartley. "Mein Jahr war nicht sonderlich gut, aber in der World Series gab es einige Höhen. Ich habe gezeigt, dass ich schnell bin - und das ohne Tests."