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Haas kämpft immer noch um Versicherungsgeld von Malaysia

Auch acht Wochen nach Romain Grosjeans Unfall in Sepang kämpft das Haas-Team weiter um Schadensersatz von der Versicherung - Klärung in den kommenden Tagen

(Motorsport-Total.com) - Klärt sich der Versicherungsfall von Haas und der Strecke in Malaysia endlich auf? Ende September war Romain Grosjean im Training zum Großen Preis von Malaysia in die Reifenstapel geflogen, weil er über ein loses Bewässerungsgitter gefahren war und dabei das Auto aus der Kontrolle verlor. Das Haas-Team wollte nicht auf den Kosten sitzenbleiben und schaltete die Versicherung ein. Passiert ist bislang allerdings nicht viel.

Günther Steiner

Ärgerlich: Der Versicherungsfall ist für Günther Steiner nicht gelöst Zoom

"Wir haben den Prozess gestartet, aber ein Ergebnis gibt es noch nicht", erklärt Teamchef Günther Steiner nun acht Wochen nach dem Vorfall. Ein Finanzvertreter des Teams traf sich vor gut zwei Wochen in England mit Vertretern der zuständigen Versicherung. Jetzt wartet der Rennstall ab, was sich im weiteren Verlauf ergibt. "Sie werden jetzt die Anwälte fragen, dann bekommen wir eine Antwort", erklärt Steiner.

Eine aktuelle Wasserstandsmeldung kann er ansonsten aber noch nicht abgeben: "Ich habe nichts gehört", zuckt er mit den Schultern. "Dazu ist es noch zu früh. Keiner dieser Leute wird sich bei einem Treff zu irgendetwas verpflichten. Es geht aber vorwärts, wie bei einem normalen Versicherungsfall. Wir werden sehen, was dabei herauskommt", so der Südtiroler.

In Abu Dhabi traf sich Steiner in diesen Tagen noch einmal mit einem Vermittler der Versicherung, der die Angelegenheiten übernommen hat. Er hofft nun, dass sich bis zur kommenden Woche etwas ergibt. "Wir warten, dass sie wieder auf uns zukommen", sagt er. "Der Vermittler hat gesagt, dass wir in der kommenden Woche oder spätestens die Woche danach von ihm hören sollten."

Im Streit um den Schadensfall des Haas-Teams tauchten nach dem Rennwochenende in Sepang in Sozialen Netzwerken Summen von 295.000 US-Dollar (rund 251.000 Euro) auf. Laut dem Team soll der Schaden aber "erheblich höher" sein. Die Kosten möchte der Rennstall nicht selbst übernehmen, weil es kein Fehler von Team oder Fahrer war, sondern ein Problem der Strecke.

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