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Gutiérrez nach Abflug: "Das ist Teil des Rennsports"

Esteban Gutiérrez fühlt sich im Sauber immer wohler - Der Abflug kurz vor Testende am Donnerstag gehört für ihn zum Lernprozess dazu

(Motorsport-Total.com) - Kurz vor Ende des dritten Testtages in Abu Dhabi sorgte Esteban Gutiérrez für einen der sehr wenigen Zwischenfälle während der Young-Driver-Days. In Kurve drei verlor der Mexikaner die Kontrolle über seinen Sauber und schlug leicht ein. Der Schaden am Fahrzeug war jedoch nur gering, Vorwürfe des Teams musste sich der 22-Jährige nicht anhören."Er hat sehr professionelle und zuverlässige Arbeit geleistet. Manchmal vergessen wir bei der Arbeit mit ihm, dass er noch so ein junger Rookie ist", sagte sein Ingenieur Giampaolo Dall'Ara.

Esteban Gutierrez

Esteban Gutiérrez weiß genau, an welchen Punkten er sich noch verbessern muss Zoom

"Nur so findet man heraus, wo das Limit ist." Esteban Gutiérrez

Gutiérrez selbst hatte wegen des Unfalls ebenfalls kein schlechtes Gewissen. "Ich habe vorher schon vier Mal ein Formel-1-Auto gefahren und hatte noch nie einen Unfall. Einmal ist immer das erste Mal", sagt der Mexikaner zu 'Autosport'. "Das ist Teil des Rennsports, nur so findet man heraus, wo das Limit ist." Der Grund für den Abflug war schnell ausgemacht: "Es geschah wegen eines Fehlers mit dem DRS."

Abflug ohne Auswirkungen auf das Testprogramm

Ein Grund für die Gelassenheit von Team und Fahrer war die Tatsache, dass das Testpensum des Donnerstags zum Zeitpunkt des Abflugs schon absolviert war. "Während der zwei Tage war es wichtig, sich eine Zeitreserve zu erarbeiten, um das Testprogramm vollständig zu beenden", sagtGutiérrez. "Daher konnten wir am Ende noch einmal für eine schnelle Runde rausgehen."

In der Endabrechnung war er gestern mit einer Zeit von 1:42.049 Minuten Sechster, knapp 0,5 Sekunden hinter Max Chilton im Force India. Zur Qualifikationszeit vom Kamui Kobayashi fehlten rund acht Zehntelsekunden, doch auf einen Vergleich mit den Stammfahrern will Gutiérrez sich gar nicht einlassen: "Die Rundenzeiten kann man nicht vergleichen, dazu gibt es zu viele Veränderungen bei den Motoreinstellungen, Reifenmischungen und Benzinmengen."

Fortschritt durch Detailverbesserungen

Für den 22-Jährigen war es bereits der dritte Young-Driver-Test für Sauber in Folge. Ende 2009 saß er in Jerez erstmals im Formel-1-Auto. Damals durfte er als Belohnung für seinen Titelgewinn in der Formel BMW Europa den BMW-Sauber testen. Mittlerweile fühlt sich Gutiérrez immer wohler im Formel-1-Cockpit und strebt jetzt Verbesserungen im Detail an.


Fotos: Sauber, Young-Driver-Test in Abu Dhabi


"Ich habe mir die Daten angesehen und dann auf der Strecke versucht, die Änderungen umzusetzen", sagt der Mexikaner. "Gerade die kleinen Veränderungen sind die schwierigsten, wenn es um das Fein-Tuning des Fahrstils geht." Als Beispiel nennt Gutiérrez das Überfahren der Randsteine: "Die Stabilität auf den Kerbs ist ein Punkt, an dem ich mich verbessern muss und kann. An diesen beiden Tagen ist mir Schritt für Schritt bewusst geworden, woran ich in der Zukunft arbeiten muss. Ich weiß nun, dass ich mich weiter verbessern kann."

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