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Grosjeans Bremsprobleme: Wäre auch im Ferrari nicht anders

Haas-Teamchef Günther Steiner erklärt, dass man ein Auto schon sehr genau auf Romain Grosjean einstellen muss, damit es mit dem Bremsen klappt

(Motorsport-Total.com) - Davon träumt jeder Rennfahrer, der es in die Formel 1 geschafft hat: von einem Aufstieg in ein Topteam. Für die meisten lautet dabei das Ziel der Träume Ferrari. Als Haas-Pilot rechnet man sich darauf große Chancen aus. Schließlich sind die Amerikaner das verkappte Schwesterteam der Scuderia - das halbe Auto besteht aus Ferrari-Bauteilen, die einen Umstieg erleichtern könnten. Auch Romain Grosjean träumt von einer Zukunft in Rot. Aber könnte sich der Franzose nicht auch da verbremsen?

Titel-Bild zur News: Romain Grosjean

Problemkind: Haas muss eine Bremslösung für Romain Grosjean finden Zoom

Sein aktueller Teamchef Günther Steiner hält das durchaus für möglich. Denn bei Haas grübelt man seit dem Einstieg im vergangenen Jahr darüber, warum die nicht schönzureden Bremsprobleme meist nur verschärft bei Grosjean auftreten. Und beim Topteam werden ähnliche Teile eingesetzt. Steiner kennt aber die entscheidenden Unterschiede, die es Grosjean leichter machen könnten.

Genauen Einblick in die Aufbauweise des Ferrari hat er natürlich nicht. Denn Brembo ist nicht gleich Brembo. "Ich weiß nicht, mit welchen Modifikationen Ferrari fährt, aber der Unterschied besteht ja vor allem in der Aerodynamik, wo wir selbst entwickeln", erklärt Steiner. "Es scheint, als hätten wir da mehr Kühlungsprobleme als sie. Es kommt vielleicht weniger Luft an die Bremsen, weil wir einen anderen Frontflügel haben."

Dennoch bleibt das Hauptproblem auch Grosjean selbst. "Er bremst immer im letzten Moment und lenkt dann ein. Die anderen gehen sensibler mit den Bremsen um. Wir müssen sicherstellen, dass er ein Auto bekommt, das sich seinem Bremsverhalten anpasst."

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